Zum Warenkorb hier klicken

Warenkorb

0 Artikel - € 0,00

Crémant – Erfrischend & Prickelnd!

Was auf den Namen Crémant hört, ist ein französischer Schaumwein, der nach traditionellem Flaschengärverfahren hergestellt wurde. Er kommt zwar aus Frankreich, aber nicht aus der Champagne. Besonders gute Vertreter kommen aus dem Burgund „Crémant de Bourgogne“, dem Bordeaux „Crémant de Bordeaux“, aus dem Jura „Crémant du Jura“, von der Loire „Crémant de Loire“ und aus dem Elsass „Crémant d´Alsace. Auch in Bezug auf die verwendeten Rebsorten wie Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier folgt man dem Vorbild der Champagne.

Lassen Sie die Korken knallen!

Ein Crémant ist ein wunderbarer Aperitif, vorausgesetzt er ist spritzig, frisch, trocken und gut gekühlt. Sie passen auch ausgezeichnet als Begleiter zu Vorspeisen wie Austern und Meeresfrüchte. Viele Fischgerichte, asiatische oder indische Speisen sind eine tolle Kombination zu dem klassischen Schaumwein. Als Dessertpartner finden Obsttartes, Blauschimmelkäse oder Sorbets in einem Crémant Brut eine ideale Ergänzung. Crémant gibt es nicht nur als Brut, sondern auch als Rosé und Demi Sec und eine fruchtige Variante, die auch sehr feine Essenskombinationen ermöglicht.

Herstellung in klassischer Flaschengärung

Die gesetzlichen Regelungen zielen darauf ab, die Wertigkeit der AOC von vornherein weit oben anzusetzen. Vorgeschrieben ist die selektive Handlese. Aus 150 Kilogramm Trauben dürfen nur 100 Liter Most gewonnen werden. Nach der ersten Gärung beginnt der Grundwein eine Flaschengährung im traditionellen Verfahren mit einer Mindestzeit von neun Monaten auf der Hefe, meistens jedoch wesentlich länger. Dieses Hefedepot wird beim sogenannten Degorgieren aus dem Flaschenhalt entfernt. Dazu taucht man die Flaschen kopfüber in ein Kältebad. Durch die niedrige Temperatur wird die Kohlensäure molekular gebunden und verhindert das Herausschäumen des Weines, sobald der Kronkorken entfernt wird. Verluste, die durch den Überdruck entstanden sind, werden wieder aufgefüllt. Diesen Vorgang bezeichnet man als Dosage, die im Burgund traditionellerweise mit niedrigem Zuckergehalt ausfällt.

AOC Crémant de Bourgogne

1975 wurde die AOC Crémant de Bourgogne aus der Taufe gehoben. Lange Zeit blieb der Schaumwein Burgunds jedoch eher ein Stiefkund. Schaumwein, so das Vorurteil, gehört in die Champagne. In vielen Zonen Burgunds gibt es jedoch ideale Bedingungen, um Crémant-Grundweine zu produzieren. Die Côte Chalonnaise ist das historische Zentrum des Crémant. Hier hat man früh erkannt, dass Chardonnay und Pinot konstant genug Klasse besitzen, um den Cuvées Rückhalt zu geben. Zusätzlich kann der Aligoté eine feine Würze beisteuern. So hat das Departement Saône-et-Loire unter allen burgundischen Regionen die besten Voraussetzungen zur Crémant-Produktion. Gerade in der Haute-Côtes gibt es genügend Weine, die ihren größten Charme als Crémants entfalten. Ein besonders feiner Crémant kommt von Weinheld Grégory Patriat aus dem Burgund, der überaus begabte Kellermeister bei Jean-Claude Boisset.

Burgenland: Österreichs Weinbauland

Mit knapp 16 000 Hektar Rebfläche ist das Burgenland Österreichs zweitgrößtes Weinbauland nach Niederösterreich. Am Rand der ungarischen Tiefebene gelegen, profitiert es vom heißen, pannonischen Klima und eignet sich deshalb besser als jede andere Region des Landes zur Herstellung von Weißweinen aus voll- und überreifen Trauben sowie für dichte, frucht- und tanninbetonte Rotweine, die zu den körperreichsten in Österreich gehören.

Glykolskandal: Neubeginn aus dem Burgenland

Nachdem sich Österreich in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre vom Schock des Glykolskandals erholte, kamen die ersten Anzeichen eines Neubeginns ausgerechnet aus dem Burgenland. Eine Region, bei der die Panschereien den stärksten Image-Verlust herbeigeführt hatten. Im Ausland sorgten die Burgenländer zunächst mit neu eingeführten internationalen Sorten wie dem Cabernet Sauvignon oder dem Pinot Noir für Aufmerksamkeit. Einige Jahre konnten Sie noch den Zweigelt und den St. Laurent merklich verbessern, indem sie ihnen zu Farbe, Bukett, Struktur und Alterungsfähigkeit verhalfen. Der endgültige Durchbruch gelang aber mit Blaufränkisch. Dazu eine Anmerkung von Rudolf Knoll, Chefredakteur von Europas Weinmagazin Vinum! „Zum Neubeginn des Burgenlandes hat vor allem eine Sorte beigetragen: Blaufränkisch. Legendär ist heute noch der 1986er Mariental von Ernst Triebaumer aus Rust; er war der „Urknall“ für die rote Revolution in Österreich. Und E.T. wurde mit einem Schlag durch ein Testergebnis bei Vinum 1988 europaweit bekannt.“ Die Burgenländer haben damit eine solide Reputation geschaffen.

Burgenland: Aufteilung in vier Anbaugebiete

Im Nordosten befindet sich das Anbaugebiet Neusiedlersee, welches vor allem für seine Süßweine bekannt geworden ist. Wer einmal den Seewinkel bereist hat, wird vielleicht über Hausinschriften vom Stil „Hier gibt es den Wein der Weltmeister„ geschmunzelt haben. Doch es lässt sich nicht leugnen, dass die Weinberge im nördlichen Burgenland ganz hervorragend für die Produktion von Süßweinen geeignet sind und einige der Winzer mit internationalen Auszeichnungen überhäuft wurden. Mit den idealen klimatischen Voraussetzungen gelingt es den Seewinklern alljährlich, was in anderen Hochburgen des Süßweins, etwa Deutschland oder dem Sauternes-Gebiet, nur hin und wieder oder nur unter Einsatz massiver Technologie möglich ist. Neben den Süßweinen werden auch kräftige Weißweine gekeltert, darunter einige der besten Chardonnay-Produktionen des Landes. Die Rotweine gelingen hier meist besser als Cuvée mit einheimischen oder zwischen einheimischen und internationalen Sorten. Beachtenswert sind vor allem die Weine einer kleinen Gruppe Spitzenwinzer „Pannobile“ am Nordostufer des Neusiedler Sees.

Neusiedlersee-Hügelland

An den nordwestlichen und westlichen Ufern des Sees liegt das Neusiedlersee-Hügelland. Hier ist die Lagenvielfalt weit größer, da zwischen dem Seeufer und den angrenzenden Hügeln einerseits und den Hängen des Leitha-Gebirges andererseits nicht nur klimatische Unterschiede bestehen, sondern auch die Bodenzusammensetzung stark variiert. Neben exzellentem Blaufränkisch und Zweigelt gedeihen ausgezeichnete Weißweine, wobei nicht nur Chardonnay, sondern selbst Sauvignon Blanc überzeugende Resultate erbringen. Die eigentlichen Stärken des Neusiedlersee-Hügellandes liegen zweifellos im Bereich der trocken ausgebauten Weiß- und Rotweine, die viel Kraft und zugleich Finesse mitbringen. In südlicher Richtung wird das Gelände zunehmend hügeliger, dagegen büßt das Sortenspektrum an Vielfalt ein.

Die ur-österreischische Rebsorte Blaufränkisch

Im Mittelburgenland, welches sich am Südufer des Neusiedler-Sees anschließt, beherrscht die Sorte Blaufränkisch fast monopolartig die Anbauflächen. Beim Ausbau im klassischen Holzfass wie auch im Barrique, kann sie herrliche Resultate hervorbringen. Etwas weniger dominant, aber immer noch für die besten Weine verantwortlich, ist dieselbe Sorte im Südburgenland, dicht an der Grenze zur Steiermark gelegen. Im vielleicht besten unbekannten Weinbaugebiet Europas werden daraus wundervoll fruchtige, würzige Rotweine gekeltert, deren einziger wirklicher Nachteil die geringen Mengen sind, die davon auf den Markt gelangen. Aus dem einmaligen Terroir des Eisenbergs im Südburgenland kommt auch „Groszer Wein“ vom Weingut Vinum Ferreum.

Güner Veltliner

Grüner Veltliner ist nicht nur die mit Abstand wichtigste Rebsorte Österreichs, sondern auch die am weitesten verbreitete Traube in Österreich. Waren es früher nur einzelne Winzer, so ist es heute eine ganze Winzergeneration, die beweist, dass Österreich eine bedeutende Weinnation ist. Anbaugebiete findet man heute vereinzelt in Deutschland, aber auch in den USA, Neuseeland und Australien, sogar in Indien bauen einige Winzer den Grünen Veltliner an. Der Grüne Veltliner ist die Visitenkarte im Ausland und vor allem in Übersee ein hochgeschätzter Wein geworden. Der autochthone Wein aus Österreich erlebte seine Blütezeit in den 1950er Jahren.

Grüner Veltliner: Österreichs Wein feiert Erfolge

Grüner Veltliner ist unglaublich variantenreich: sein unverkennbares Markenzeichen sind weißer Pfeffer und Tabak. Er begeistert je nach seiner Lage mit dem Duft von frischem Kernobst, ist säurebetont und von überwältigender Frische, die er auch nach längerer Lagerung nicht verliert. Wird er früh geerntet, zeigt er sich leicht, spritzig und süffig, gehaltvoll. Als Spätlese wird er schwer und hat dann auch einen höheren Alkoholgehalt.

Ein hoch geschätzter und  spannender Weißwein

Diese Qualitäten stammen in der Hauptsache aus dem Weinviertel und dem Burgenland. In den Tälern von Donau (Wachau), Krems und Kamp, wo sich die besten Lagen an den Hängen über den Flüssen befinden, wird hingegen Grüner Veltliner gekeltert, der zu den spannendsten Weißweinen Europas gehört. Wie große Burgunder oder Rieslinge können diese Spitzenqualitäten reifen und gewinnen mit den Jahren an aromatischer Komplexität und Tiefe. Dem tragen die Winzer und Weinbauverbände Rechnung: durch die Schaffung der DAC-Herkunftsbezeichnung mit dem Qualitätsprädikat DAC Reserve sowie der Lagenklassifikation durch die Österreichischen Traditionsweingüter. Beides kommt dem klassischen österreichischen Weißen zugute. Auch wird damit jene Vielfalt offensichtlicher, die Weingenießer zum Ausprobieren animiert. Der Grüne Veltliner ist eine natürliche Kreuzung von Traminer und St. Georgen. Insgesamt wird in Österreich auf über 13 000 Hektar Grüner Veltliner angebaut. Das entspricht einem Anteil von 29 Prozent an der Gesamtrebfläche. Besonders gut gedeiht er auf tiefgründigen Sedimentböden – vorzugsweise Löss. Am meisten wird davon im Weinviertel produziert, gefolgt vom Burgenland und Neusiedlersee.

Grüner Veltliner: Ein Allrounder

Gerade wegen der Vielfalt an Qualitätsstufen und Stillistiken sind Grüne Veltliner gute Essensbegleiter. Die trockenen, leichten Qualitäten aus der Wachau sind mit geringem Alkoholgehalt ideale Terrassenweine. Sie begleiten aber auch sommerliche, mit Kräutern und Zitrone abgeschmeckte Salate und gratiniertem Ziegenfrischkäse. Ein kräftiger DAC Reserve passt sehr gut zu Vitello tonnato, Spargel mit Rohschinken oder zu asiatischen, etwas schärfer gewürzten Gerichten. Zu gebratener Blutwurst passen gereifte Weine mit viel Schmelz und einem Hauch Restsüße. Der Grüne Veltliner ist ein Meister der Vielfalt und passt zu ganz vielen verschiedenen Gelegenheiten.

Eiswein: Eine echte Rarität

Eiswein, den es nur nach besonders kalten Wintern gibt, ist eine echte Rarität, besonders exklusiv und teuer. Doch die Produktion von Eiswein ist kompliziert und aufwändig, was die hohen Preise erklärt. Je nach Witterung wird zwischen November und Januar mit der Lese begonnen. Dafür braucht es aber eisig kalte Nächte, in denen die Temperaturen mehrere Nächte und Tage hintereinander bei -8 Grad, besser -10 bis -12 gelegen haben. Diese Minusgrade sind notwendig, weil erst dann die Eisweintrauben an den Reben gefrieren.

Beeren werden von Hand geerntet

So eine Eisweinlese, die frühmorgens in bitterer Kälte stattfindet, ist auch für einen erfahrenen Winzer ein ganz besonderes Ereignis. Auch wenn es anstrengend ist, die Finger steif werden und die Lese der gefrorenen Beeren sehr mühsam ist, muss es dennoch schnell gehen. Warum? Die Beeren werden in der Eiseskälte von Hand geerntet und zwar bevor die Trauben durch die aufgehende Sonne wieder auftauen können. Einmal gefroren, dürfen die Trauben für den Eiswein nicht wieder auftauen. Das würde die gesamte Ernte ruinieren.

Eisweine sind eine Herausforderung für Winzer

Deshalb müssen die gefrorenen und frisch geernteten Beeren auf direktem Weg in die Kelterei gebracht werden. Warum die Beeren tiefgekühlt sein müssen, erklärt sich relativ einfach! Größtenteils bleibt das gefrorene Wasser in der Kelter als Eis zurück. Das Ergebnis ist ein sehr konzentrierter Traubensaft. Durch den hohen Gehalt an Zucker hat er einen niedrigeren Gefrierpunkt als Wasser.

Eiswein ist heiß begehrt

Doch Eiswein ist nur wegen seiner aufwändigen Lese teuer und besonders, sondern Anbau von Eiswein ist eine Art Pokerspiel. Das Warten auf den richtigen Zeitpunkt der Ernte braucht viel Geduld und macht das ganze auch spannend. In diesem Winter ist es zahlreichen Winzern gelungen, Trauben für den Eiswein zu ernten. Auch in den Weinbergen von Baden war es Anfang Januar bei klirrender Kälte soweit. Der Ertrag von Eisweintrauben ist sehr gering und man spricht von gerade mal 10 % der Ausgangstrauben davon, dass sie tatsächlich als Eiswein in der Flasche landen. Die übrigen 90 % fallen der Witterung zum Opfer oder aber der Edelfäule deren Charakteristika ein hochwerter Eiswein nicht aufweist. Im Unterschied zur Trockenbeerenauslese und Beerenauslese garantieren die gesunden Trauben einen fruchtigen, frischen Geschmack und die Eisweine verfügen außerdem über eine relativ stabile Säure. Sie sind von daher schon in jungen Jahren ein Genuss. Die wenigen Flaschen sind trotz der stolzen Preise bei Sammlern sehr begehrt. Als Aperitif oder am Ende eines kulinarischen Abends empfiehlt sich ein Eiswein als krönender Abschluss besonders zu Sorbets, Eis oder fruchtigen Desserts.

Tempranillo in Spanien & Portugal

Die große Rebsorte: Tempranillo in Spanien & Portugal  Die Palette der spanischen Traubensorten stellt ein nur schwer zu durchschauendes Dickicht dar. Es lichtet sich, sobald man sich auf das Wesentliche beschränkt. Denn aus den über 600 Sorten kann man in etwa lediglich 15 als rein spanische Trauben bezeichnen. Davon stehen in Spanien zwei rote Trauben an erster Stelle, die als spanische Rebsorte par excellence bezeichnet werden: der Tempranillo und die Garnacha Tinta. Mit seinen Synonymen Tinta del Pais im Ribera del Duero, Cencibel in La Mancha und Valdepeñas bekannt. Nach der Rückeroberung Spaniens pflanzten vermutlich Mönche vom Zisterzienserorden in der Rioja die ersten Tempranillo Rebstöcke. Ihnen verdanken die spanischen Winzer einen Großteil ihrer wertvollen Weine. Der Erfolg der bedeutendsten spanischen Rotweinsorte ist eng mit Namen wie Pesquera und Vega Sicilia verbunden. Die schwarzblaue Tempranillo hat dickschalige Trauben mit herrlichen Fruchtnoten von Kirsche, Himbeere und Brombeere. Sie eignet sich dank einer sehr ausgewogenen Tanninstruktur hervorragend für den Ausbau in Eiche. Weine voller Finesse, Eleganz und Tiefe Der fruchtige Tempranillo gilt als die wohl edelste Rebsorte Spaniens. Er ist die Hauptsorte in den Weingebieten La Rioja, Ribera del Duero, im Valdepeñas sowie im Penedés. Auch in kleineren D.O.s spielt sie eine maßgebliche Rolle. Er besitzt feine Tannine und ein erstaunliches Alterungspotenzial. Ergänzt wird er durch die Garnacha, die Farbe und Körper bringt. Viele Spitzenbetriebe erzeugen jedoch sortenreine Weine aus der kastilischen Edeltraube. Rotweine, die sich durch dunkle Farbe, wunderbare Frucht, reiche Substanz und bemerkenswerte Alterungsfähigkeit auszeichnen. Tempranillo in Portugal: Eine Rebe mit vielen Namen Auch Portugal, der Mikrokosmos der Weinwelt, steht den Spaniern in punkto Vielfalt an Rebsorten in nichts nach. Rund 500 sollen es sein und viele davon lassen sich vermutlich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Die Tempranillo gehört aber zu den wenigen Rebsorten, die auch in Portugal kultiviert werden. Bekannt ist sie hier unter dem Namen Aragonez und Tinta Roriz und entspricht der spanischen Tempranillo. In der Weinregion Alentejo ist sie die überragende Sorte mit tiefschwarzer Farbe, voller, wilder und doch feiner, dunkler Frucht und intensiven Tanninen. Sie wird auch hier reinsortig, meist im Barrique, ausgebaut.

Der passende Wein zum Huhn

Wein & Huhn für Genießer

Weltweit gibt es unzählige köstliche Gerichte mit dem vielseitigen Geflügel. Je nach Zubereitung und Gewürzen sind sie besonders spannend und manchmal für Europäer auch sehr exotisch. Die Auswahl des Weins zum Huhn erfordert dann auch etwas Geschick. Ausschlaggebend für eine ideale Weinbegleitung ist zunächst die grobe Einteilung nach der Art der Zubereitung: gebraten, gegrillt, gekocht, gedünstet oder als Salat. Diese Vorauswahl erleichtert die Suche nach dem passenden Wein zum Huhn. Anschließend verfeinert man die Weinauswahl zum Huhn noch einmal nach der Art der Zubereitung und der eventuell vorhandenen Sauce.

Gerichte mit Huhn sind beliebt

Wenn man an Huhn denkt, fallen einem zuerst Hühnchen, Huhn oder Pute ein. Kein Wunder, denn Gerichte vom Hühnchen und der Pute kommen am häufigsten auf den Tisch. Gemeinsam haben sie alle ein zartes, helles Fleisch. Sie enthalten wichtige B-Vitamine, Eisen, hochwertiges Eiweiß und punkten mit einem niedrigen Fettanteil – was wenig Kalorien bedeutet – wenn man mal von der Haut absieht. Andere Geflügelarten wie Enten, Gänse, Perlhühner oder Wachteln haben eher in der Weihnachtszeit Konjunktur. Besonders in der mediterranen Küche, in der orientalischen, arabischen und persischen Küche, in der thailändischen und indischen Küche haben Geflügelgerichte Tradition: gegrillt, scharf gebraten, geschmort oder gedünstet. In der Zubereitung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man kann mit den Gerichten eine kulinarische Weltreise durch eine Vielzahl landestypischer Küchen unternehmen. Es liegt nahe, dass sich die Weine an die Eigenarten der unterschiedlichen Zubereitungsarten anpassen müssen. Die Zubereitungsart gibt vor, welcher Wein zum Huhn passt! Wer sein Hühnchen- oder Putenfleisch gern mariniert, greift einfach zu Olivenöl, Knoblauch, fein gehacktem Rosmarin, frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Zitrone. Am besten über Nacht einlegen – dann schmeckt es besonders aromatisch. Für diese Zubereitungsart oder zu einem Hühnersalat, passt als Wein ein trockener, leichter Weißwein. Viele trockene deutsche Weißweine wie Silvaner, Grau- und Weißburgunder, französische Landweine Sauvignon Blanc oder Chardonnay, Soave und Lugana aus Venetien oder aber Weißweine aus der spanischen Weinregion Rueda passen als Wein gut zu Huhn, Hühnchen oder Pute. Die Wahl des Weins für ein knuspriges Brathähnchen sollte auf einen frischen spritzigen Weißwein fallen. Fruchtig und vollmundig empfiehlt sich ein Weißwein zu gedünstetem Fleisch, während als Weinbegleitung zu einem Grillhähnchen ein Roséwein oder mittelschwerer Rotwein ideal ist. Ein üppiger Rotwein, beispielsweise aus Südfrankreich, dem Burgund oder ein Brunello di Montalcino aus der Toskana eignen sich dagegen wunderbar zu kräftig gebratenem Huhn. Beim Coq au Vin, dem Klassiker aus Frankreich, sollte der Wein serviert werden, der auch zum Kochen verwendet worden ist.

Wein zu Pilze & Pilzgerichten

Der passende Wein zu Pilze & Pilzgerichten

Wein & Pilze

Im Herbst ist der Tisch der Natur mit Leckereien reich gedeckt, wenn der Spätsommer uns mit seinen bunten Farben verwöhnt. Genießen Sie die Früchte dieser farbenfrohen Jahreszeit. Dann ist auch die Zeit für Pilze und Pilzgerichte gekommen. Mit dem passenden Wein zu Steinpilzen, Pfifferlingen und Morcheln ergänzen Sie die vielseitigen kulinarischen Köstlichkeiten.

Der passende Wein zu Pilze hängt von der Zubereitung ab

Die Auswahl für den passenden Wein zu Pilze ist wie bei vielen anderen Speisen auch, immer von der Zubereitung und von der Pilzsorte abhängig. Werden Steinpilze ganz pur zubereitet, dann harmonieren sie sehr gut mit Rebsorten wie Riesling, Weißburgunder oder Chardonnay. Suchen Sie einen Wein zu Steinpilzen, die kross in Butter gebraten wurden und dadurch eine ganz besondere Note erhalten, verbindet ein Grauburgunder die feinen Röststoffe ganz hervorragend. Doch auch ein Riesling mit wenig Säure oder ein fruchtiger und nicht zu kräftiger Spätburgunder „Pinot Noir“ sind eine gelungene Kombination zu dieser Leckerei. Kommen Steinpilze oder andere Pilze in einem Fleischgericht auf den Tisch, dann sollte man zu einem Spätburgunder greifen. Es darf auch ein etwas kräftigerer Rotwein aus der Pfalz oder Bordeaux sein.

Weißwein oder Rotwein zu Pilze?

Schmort man Waldpilze wie Maronen oder Pfifferlinge in der Pfanne mit Zwiebeln an, kommt ihr nussiger Geschmack besonders gut zu Geltung. Zum Schluss noch ein winziger Spritzer Zitrone und das feine Pilzaroma mit einer leicht schmelzigen Note ergeben eine besondere Delikatesse. Als passenden Wein zu Pilzen genießen Sie hier einen zarten Weißburgunder. Ein Sangiovese passt zu Pilzen, Wild und Grillgerichten ebenso gut wie zu Pasta in allen Variationen. Generell kann man bei der Auswahl von Wein zu Pilzen sagen, dass ein Weißwein mit zu starker Säure und ein Rotwein mit sehr kräftigen Tanninen sich eher weniger als Begleiter zu Pilzgerichten eignet. Die Liste der Köstlichkeiten für den Herbst ist lang und abwechslungsreich. Neben Pilzen, Kürbissen und Lauch sind Quitten, Birnen, Äpfel, Kohl und Kartoffeln reif für die Ernte. Auf dem Speiseplan steht dann häufiger wieder Wild als willkommene Abwechslung. Auch Maronen, die kleinen braunen Früchte, haben viel Potenzial in der Zubereitung. Damit verwöhnen wir unsere Gaumen im Herbst und freuen uns besonders auf die Gerichte mit Pilzen. Alles aus regionalem Anbau oder dem heimischen Wald. Dazu trinkt man am besten einen Wein, der das Genusserlebnis im Herbst vollendet.
Passende Weine zu Pilzen & Pilzgerichten gibt es hier.  

Veranstaltung „Abend voller Liebe“

Weinhelden.de: Veranstaltung mit Martin Seidler im „Le Jardin de France“ – Ein Abend voller Liebe & Genuss!

Baden-Baden, 15.09.2016   — Am 22.09.2016 erwartet die Gäste im Le Jardin de France in Baden-Baden ein erstklassiger Abend voller Liebe & Genuss. Gastgeber der Veranstaltung sind Pia von Drabich-Waechter, Inhaberin der Weinwelt in Baden-Baden und des Online-Shops „Weinhelden.de“ sowie Sophie & Stéphane Bernard, Inhaber des Restaurants „Le Jardin de France“. Martin Seidler, der bekannte Moderator vom SWR, führt charmant und unterhaltsam durch den außergewöhnlichen Abend. Es wird mit Liebe gekocht. Es wird mit Liebe serviert. Es wird mit Liebe zitiert. Von Beethoven über Burton bis zum Poetry Slam. Vom Amuse Bouche bis zum Dessert. Vom prickelnden Champagner bis zum schweren Rotwein. Eine ganz besondere Veranstaltung im Veranstaltungskalender der Weinhelden. Amüsant und genussvoll, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Wie kann man sich für die Veranstaltung anmelden?

Auf die Gästeliste der Veranstaltung gelangt man durch die Überweisung des Eintrittspreises von € 98 pro Person. Darin enthalten sind ein mehrgängiges Menü, feine Weine der Weinhelden und die Moderation und Lesung mit Martin Seidler. In der Reihenfolge des Geldeingangs werden die Sitzplätze im Le Jardin de France verbindlich reserviert. Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr. Parkplätze stehen in der Tiefgarage am Augustaplatz und im Kurhaus zur Verfügung. Wer Fragen hat, kann telefonisch unter: 07221 30229912 oder per Mail: kontakt@weinhelden.de Kontakt aufnehmen. Alles über die Weinhelden, die Winzer und die Weinwelt in Baden-Baden erfährt man auf der Webseite: www.weinhelden.de . Wissenswertes rund um das Thema Wein bieten die Weinhelden in ihrem Blog.   Pressekontakt ROSWITHA FRANK Agentur für Kommunikation & Marketing Telefon: +49 (0) 178 8827368 E-Mail: roswitha.frank@web.de   Unternehmenskontakt Weinhelden GmbH Lange Straße 87, 76530 Baden-Baden Telefon: +49 (7221) 30229912 Fax: +49 (7221) 38702 E-Mail: kontakt@weinhelden.de Homepage: weinhelden.de

Unternehmensportrait

Die Weinhelden GmbH mit Sitz in Baden-Baden bietet mit dem Online-Shop: weinhelden.de ein umfangreiches Sortiment an Weinen aus Australien, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Portugal, Spanien und Südafrika an. Hier findet man unverwechselbare und außergewöhnliche Weine auf hohem Niveau zu vernünftigen Preisen. Ob Weißwein, Rosé, Rotwein, Frizzante, Prosecco, Süßwein oder Champagner. Der Weinhelden Blog liefert Wissenswertes und Nützliches aus der gesamten Weinwelt. Auf der Webseite kann man nach Herzenslust stöbern und sich zu den verrücktesten Wein- und Rezeptkombinationen inspirieren lassen. In der Weinwelt in Baden-Baden und Ladengeschäft der Weinhelden GmbH, erwartet den Kenner und Genießer ein umfangreiches Sortiment mit allen Weinen, die man im Online-Shop bestellen kann. Regelmäßig finden hier erlebnisreiche Abende zum Thema Wein & Genuss statt. Neben den Weinen aller Weinhelden findet man eine kompetent selektierte Auswahl aus anderen Weinregionen. Inhaberin und Geschäftsführerin der Weinhelden GmbH ist Pia von Drabich-Waechter.

Wein zu Tomaten

Keine leichte Paarung: Wein zu Tomaten!

In Österreich heißen Tomaten „Paradeiser“ und treffender könnte man die wohlschmeckenden Früchte kaum bezeichnen. Und Tomaten haben jetzt ihren großen Auftritt, denn sie sind ein Synonym für den Sommer. Man braucht dafür nicht auf Bäume zu klettern, denn sie wachsen nicht in den Himmel, sondern in greifbarer Nähe. Knallrot und rund begegnen wir ihnen auf dem Wochenmarkt und an der Gemüsetheke im Supermarkt. Die Vielfalt reicht mittlerweile jedoch von oval, herz- und birnenförmig, flaschenförmig, gelb, rot-grün, grün, orange, von dunkelviolett bis hin zu schwarz. Wahre Delikatessen mit einem Aroma, die man im Supermarkt immer noch vergeblich sucht. Doch die Nachfrage steigt und lässt hoffen, dass wir auf der Suche nach dem verloren gegangenen Geschmack bald wieder zahlreich fündig werden. Tomaten und Weintrauben gehören beide zur Familie der Beerenfrüchte, die für ein genussvolles Leben (fast) unentbehrlich sind. Studien beschreiben auch immer wieder den positiven Effekt, den Tomaten auf unsere Gesundheit haben. So enthält eine ausgereifte Tomate neben Zink, Chrom und Thyamin, welches den Blutzuckerspiegel hebt, auch viele Vitamine wie Vitamin C und Provitamin A. Damit Tomaten ihr Aroma behalten, sollten sie anders als Wein, auf keinen Fall im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ideal ist eine Temperatur um die 15 Grad.

Bei Wein zu Tomaten kann man bittere Erfahrungen machen!

In der Kombination von Wein zu Tomaten kann man fatale Fehler machen. Warum? Weil Tomaten viel Säure enthalten, die den meisten Weinen zu schaffen macht. Die im Wein bereits vorhandene Säure vervielfältigt sich noch durch die starken Bitterstoffe der Tomaten. Wer schon einmal bewusst einen Wein solo und dann erneut mit einem Tomatengerichtgetrunken hat, hat damit meistens eine äußerst „bittere“ Erfahrung gemacht. Was kann man also tun, wenn man den richtigen Wein zu Tomaten zusammenbringen möchte? Dazu ein Anhaltspunkt: Kommen Wein & Tomate aus der gleichen Region, ist die erste Hürde schon genommen. Gerade regionale Verwandtschaften haben sich bei der Wahl von Wein und Speisen bewährt und über Jahrhunderte entwickelt.

Wein zu Tomaten – Alles Tomate oder was?

In der Küche dreht sich alles um die Zubereitung von Gerichten: ob aus der italienischen, französischen, spanischen oder der deutschen Küche! So sind Tomate und Pfirsich auf den ersten Blick keine Paarung, die einem sofort in den Sinn kommt. Doch beide sind echte Sommerfrüchte und als Salat mit Olivenöl, weißem Balsamico und gehackten Basilikumblättern, eine leckere Vorspeise. Wenn die meisten Zutaten auch noch aus Italien kommen, dann ist die Wahl des Weins zu Tomate einfach: ein Valpolicella oder Vermentino di Gallura. Zu einer aus reifen Tomaten, Zwiebel, Knoblauchzehe und Gemüsebrühe zubereiteten Suppe passt sehr gut der Fuentespina Roble oder Sangiovese & Co. Durch die Zugabe von Sahne nimmt man übrigens den Tomaten die Säurespitze weg und schafft einen schönen Übergang zu gehaltvollen Weinen. Kombinieren Sie die sahnige Variante mit einem Viognier aus dem Languedoc, der mit seiner fruchtigen, üppigen Art perfekt dazu passt.

Das Weinanbaugebiet Venetien

Eine bedeutende Weinregion in Italien

Das Weinanbaugebiet Venetien gehört mit Sizilien und Apulien zu Italiens produktivsten Weinanbaugebieten. Davon besitzen insgesamt rund 20% der Weine in der Weinregion Venetien einen DOC-Status, die sie zu einer bedeutenden Weinregion in Italien machen. Für diesen erfolgreichen Weinanbau ist der steinige und kalkhaltige Boden, der mit roter und brauner Erde bedeckt ist, von maßgeblicher Bedeutung. Allerdings ist das Weinanbaugebiet Venetien von einem West-Ost Gefälle geprägt. Während die Provinz Verona im Westen mit Soave, Valpolicella und Bardolino einige der populärsten italienischen Weine hervorbringt – mit dem Amarone sogar einen der großen Rotweine des Landes – spielen die Weine von Piave, Colli Berici oder Breganze so gut wie keine Rolle.

Venetiens Rebsorten

Die dominierende Rebsorte im Weinanbaugebiet Venetien ist die ertragreiche weiße Garganega, die Hauptsorte von Soave und Gambellara. Ihr aromatisches Potential kommt erst auf besonders mageren Böden zur Geltung. Dann kann sie duftige Weißweine mit feinem Zitronen- und Mandelaroma hervorbringen. Bei den roten Sorten sind Corvina Veronese, Corvinone, Rondinella und Molinara die am häufigsten angebauten Rebsorten. Daneben finden sich natürlich auch hier wie beinahe überall Chardonnay, Cabernet oder Merlot.

Weine aus dem Weinanbaugebiet Venetien

Der mengenmäßig bedeutendste und bekannteste Wein Venetiens ist zweifellos der Soave. Auf den vulkanischen Böden des Classico-Gebietes um Soave und Monteforte d´Alpone gedeihen die frischen, delikaten Weine mit feinem Mandelton, die den Soave aus dem Weinanbaugebiet Venetien so erfolgreich gemacht haben. Valpolicella, das rote Pendant zum weißen Soave, stammt aus den Tälern nördlich von Verona. Schon immer wurde ein Teil der Trauben des Valpolicella – vor allem Corvina, Rondinella und Molinara – nach der Ernte auf Holzrosten getrocknet. Beim langsamen Trocknen entsteht, je nach Belüftung, Luftfeuchtigkeit und Temperatur die Edelfäule (muffa nobile). Diese gilt es so geschickt zu steuern, dass die Weine nicht vorzeitig oxidieren, sondern perfekt gereift wirken. Wenn dann drei Viertel des Wassers aus den Trauben verdunstet ist, werden sie gemahlen und eingemaischt. Nach etwa 20 Tagen beginnt die alkoholische Gärung auf natürlichen Hefen, die wiederum 45 bis 50 Tage dauert. Recioto und Amarone reifen mehrere Jahre in Barriques. Ein verbliebener Restzucker führt während der Fassreife zu weiteren Gärphasen, was den Weinen ihren hohen Alkoholgehalt von 14 bis 15 Prozent und dieses besonders üppige Aromen verleiht. 

Geburt des Amarone in Venetien

Als man in den 50er Jahren diese Fähigkeit systematisch zu nutzen begann, war der Amarone geboren. Ein opulenter, kräftiger, alkoholreicher Rotwein! Die Produktion wurde mittlerweile perfektioniert und es wird nach modernen önologischen Methoden gearbeitet. Rare Höhepunkte sind der Amarone Riserva und Recioto Riserva: die besten Fässer bester Jahrgänge ergeben je Wein kaum mehr als 2500 Flaschen.