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Rebsorte Tempranillo

Tempranillo in Spanien & Portugal

1. Dezember 2016 • 1 Kommentar
Die große Rebsorte: Tempranillo in Spanien & Portugal  Die Palette der spanischen Traubensorten stellt ein nur schwer zu durchschauendes Dickicht dar. Es lichtet sich, sobald man sich auf das Wesentliche beschränkt. Denn aus den über 600 Sorten kann man in etwa lediglich 15 als rein spanische Trauben bezeichnen. Davon stehen in Spanien zwei rote Trauben an erster Stelle, die als spanische Rebsorte par excellence bezeichnet werden: der Tempranillo und die Garnacha Tinta. Mit seinen Synonymen Tinta del Pais im Ribera del Duero, Cencibel in La Mancha und Valdepeñas bekannt. Nach der Rückeroberung Spaniens pflanzten vermutlich Mönche vom Zisterzienserorden in der Rioja die ersten Tempranillo Rebstöcke. Ihnen verdanken die spanischen Winzer einen Großteil ihrer wertvollen Weine. Der Erfolg der bedeutendsten spanischen Rotweinsorte ist eng mit Namen wie Pesquera und Vega Sicilia verbunden. Die schwarzblaue Tempranillo hat dickschalige Trauben mit herrlichen Fruchtnoten von Kirsche, Himbeere und Brombeere. Sie eignet sich dank einer sehr ausgewogenen Tanninstruktur hervorragend für den Ausbau in Eiche. Weine voller Finesse, Eleganz und Tiefe Der fruchtige Tempranillo gilt als die wohl edelste Rebsorte Spaniens. Er ist die Hauptsorte in den Weingebieten La Rioja, Ribera del Duero, im Valdepeñas sowie im Penedés. Auch in kleineren D.O.s spielt sie eine maßgebliche Rolle. Er besitzt feine Tannine und ein erstaunliches Alterungspotenzial. Ergänzt wird er durch die Garnacha, die Farbe und Körper bringt. Viele Spitzenbetriebe erzeugen jedoch sortenreine Weine aus der kastilischen Edeltraube. Rotweine, die sich durch dunkle Farbe, wunderbare Frucht, reiche Substanz und bemerkenswerte Alterungsfähigkeit auszeichnen. Tempranillo in Portugal: Eine Rebe mit vielen Namen Auch Portugal, der Mikrokosmos der Weinwelt, steht den Spaniern in punkto Vielfalt an Rebsorten in nichts nach. Rund 500 sollen es sein und viele davon lassen sich vermutlich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Die Tempranillo gehört aber zu den wenigen Rebsorten, die auch in Portugal kultiviert werden. Bekannt ist sie hier unter dem Namen Aragonez und Tinta Roriz und entspricht der spanischen Tempranillo. In der Weinregion Alentejo ist sie die überragende Sorte mit tiefschwarzer Farbe, voller, wilder und doch feiner, dunkler Frucht und intensiven Tanninen. Sie wird auch hier reinsortig, meist im Barrique, ausgebaut.
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Kommentare

  • Daniel Bayer

    Tempranillo ist meine spanische Lieblingsrebsorte. Aber als Cuvée mit Garnacha schmecken die Weine noch besser, da hier jeweils die schwächen der anderen Sorte perfekt ausgeglichen werden. Rioja macht es hier excellent vor. 🙂

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