Para Celsus Tempranillo, IGP VDT de Castilla

Castilla La Mancha | Bodegas Navarro Lopez | 2016

Tief rubinrot, kräftige Aromen von reifen roten Früchten. Vollmundig, ausgewogen und gut strukturiert mit einem angenehmen, langen Abgang.

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Details zum Wein

Rebsorte
100 % Tempranillo
Geschmack
saftig & harmonisch
Hersteller
Bodega Navarro Lopez
Autovía Madrid / Cádiz km. 193
13.300 Valdepeñas (Ciudad Real) - España
Lagerfähigkeit
2-3 Jahre
Servicetemperatur
15 - 16 °C
Alkoholgehalt
13 %
Füllmenge
0,75 l
Allergene
Enthält Sulfite

Der ökologische Spanier

Die Voraussetzungen

Die Umstellung eines jeden landwirtschaftlichen Betriebes auf biologische Bewirtschaftung, muss sich zunächst im Kopf des Winzers vollziehen. Diese wichtige Entscheidung betrifft dann nämlich nicht mehr nur den Betrieb des Weingutes Navarro Lopez und anderer, sondern auch die weiteren Lebensbereiche eines Winzers. Nach Unterzeichnung des Kontrollvertrages sind 3 Jahre zur Umstellung des Betriebes vorgesehen. In dieser Zeit finden regelmäßige Kontrollen statt. Erst nach der Einhaltung sämtlicher Reglements, darf ein Betrieb seine Produkte, wie den Para Celsus Tempranillo, unter weiteren ständigen Kontrollen als Bio-/Öko-zertifiziert vermarkten. In den Vorgaben gibt es länderspezifisch kleine Abweichungen.

Regeln und Vorgaben

Zunächst bezog sich der ökologische Weinbau allein auf die Trauben, bzw. Weinreben.  Mittlerweile gilt dieser für das gesamte Umfeld des Para Celsus Tempranillo und anderer Rosé-, Weiß-, und Rotweine. Beginnend mit dem Pflanzenschutz und geeigneten, natürlichen Pflanzenschutz“mitteln“. Durch die Gründüngung der Wege zwischen den Reben und der Erhaltung einer vielfältigen, artenreichen Pflanzenwelt, finden sich die Pflanzenschutz“mittel“ in tierischer Form fast von selbst ein. Marienkäfer, gemeine Ohrenzwicker und viele mehr sorgen für die Vernichtung von Milben und fressen Pilze wie den Mehltau teilweise einfach auf.  Beim Zukauf von Reben, auch den Para Celsus Tempranillo-reben, dürfen nur vegetativ nachgezogene Reben verwendet werden. Gentechnisch veränderte Rebsorten, deren Widerstandskraft gegen zum Beispiel Pilzkrankheiten erhöht wurden, dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.
Eine biologische Anbauweise sagt allein etwas über den Umgang mit den Pflanzen und der Umwelt aus. Sie gibt keinerlei Aufschluss über die tatsächliche Qualität eines Weines. Hier ist nach wie vor das Können des Winzers im Weinberg und bei der Weinherstellung gefragt.
Auch hier gibt es scharfe Richtlinien, die die Verwendung von Mitteln zur Klärung, Entsäurung und Haltbarmachung regeln. Die Verhinderung der Oxidation eines Weines geschieht im Regelfall durch die Verwendung von Schwefeldioxid. Im ökologischen Weinbau gibt es eine Obergrenze für den Einsatz des Oxids. Für die Klärung darf keine Blauschönung sowie Schönung durch Eichenholzstücke stattfinden. Geschmacksnoten von Eichenfässern dürfen nur im Wein enthalten sein, wenn dieser tatsächlich im Fass ausgebaut wurde. Das Klären mit Eiweiß, solange von Bio-Demeter-Hühnern, Milchsäurebakterien, Hefesalzen und Betonit ist erlaubt.
Unabhängig vom Anbau der Reben und der Herstellung des Weines geht es bei ökologischen Betrieben immer um nachhaltiges Wirtschaften und Arbeiten, um die Umwelt zu schonen und den Energieverbrauch zu reduzieren. Das ist Navarro Lopez mit diesem jungen, roten Para Celsus Tempranillo gelungen. Als Qualitätswein IGP stimmen nicht nur sämtlichen ökologischen Aspekte, sondern auch Qualität und Geschmack. Überzeugen Sie sich selbst.
Und probieren Sie auch unseren ebenfalls biologisch hergestellten Capela Santa Margarida von der Quinta da Plansel in Portugal.

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