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Tapas, Lamm und sogar Fischgerichte passen zu den Weinen aus dem Rioja

Weinanbaugebiet Rioja

Weinbau in der Rioja bereits im frühen Mittelalter

Zahlreiche in den Stein gehauene Gärbecken aus der Römerzeit die man in der Rioja gefunden hat, lassen darauf schließen, dass diese Region schon in der Antike ein Weinbauzentrum war. Später waren es die Klöster, die den Weinbau förderten und auch über die Qualität wachten. Eine Schenkungsurkunde belegt, dass der Weinbau in der Rioja bereits im frühen Mittelalter betrieben wurde. Pilger, die zu Hunderttausenden nach Santiago di Compostela zogen, wurden in den klösterlichen Pilgerherbergen mit dem Rebensaft bewirtet. Sie trugen den Ruhm des Weines in die damalige Welt hinaus.

Weinbau spielte also für die Region schon immer eine erhebliche Bedeutung. 1560 schlossen sich die Winzer zu einem Verband zusammen und einigten sich auf ein einheitliches Brandzeichen für ihre Fässer, um den Ursprung des Weins zu garantieren. Der Wein aus der Rioja besaß damals bereits ein gewisses Renommee und sein Name wurde nicht selten missbraucht. Sie ist quasi die Wiege des spanischen Qualitätsweinbaus.

Rotwein nach Bordelaiser Vorbild

Die ersten Weinfirmen wie wir sie heute kennen, mit ihren riesigen Kellerhallen und Tausenden von Barrique-Fässern, entstanden erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch der Marqués de Riscal begann um 1850 auf die Zukunft der Rioja als Weinregion zu setzen. Jahre seines Exils hatte er in Bordeaux verbracht und sich für Weine aus dem Médoc begeistert. Nach Bordelaiser Vorbild ließ er eine Bodega errichten und ein Viertel seines Gutes mit Weinstöcken aus Bordeaux anpflanzen. In den Kellertunneln seiner Bodega begann sein Kellermeister, der Franzose Monsieur Pineau, rote Riojas ins Barrique zu legen. Erst nach und nach, beeindruckt von den Erfolgen dieser Weine auf internationalen Weinausstellungen, übernahmen andere Bodegueros diese Techniken. In der Folge entstanden viele Weingüter nach französischem Vorbild. Zahlreiche Franzosen ließen sich in dem Gebiet nieder und es begann die Geschichte eines Weines, der heute Weltruf genießt.

Damals wie heute revolutionieren die Bodegas das Qualitätsdenken im Weinanbaugebiet Rioja. Ein Crianza, Reserva oder Gran Reserva sind einfach nicht mehr gut genug – man strebt nach Höherem und so keltern die enólogos aus den besten Parzellen Spitzen-Crus.

Die 5 wichtigsten roten Rebsorten im Weinanbaugebiet Rioja

Seit gut 10 Jahren bestimmen die 5 Rebsorten Tempranillo, Garnacha, Graciano, Mazuelo und Maturana Tinta die Cuvée in der Rioja. Wobei der früh reifende Tempranillo die wichtigste rote Traube ist. Sie prägt den Wein mit Noten von Tabak, Leder, Gewürz und bringt weniger Alkohol als Garnacha. Graciano, eine spät reifende Traube, sorgt mit ihrem hohen Säuregehalt in der Cuvée für Frische und bringt ausgeprägte würzige Noten.

Tipps der Weinhelden: Rioja als Begleiter zum Essen

Der La Buena Vid Rioja DOC ist mit seinen lebendigen Aromen ein hervorragender Rotwein zu Lamm & Wild. Wegen seiner feinen Mineralität, seinem frischen Finale, leichten Röstaromen und einer Spur Zitrus, empfiehlt er sich auch zum geschmorten Kaninchen. Natürlich ist ein Rioja-Wein auch der perfekte Begleiter für Spanische Tapas. Von Garnelen in Knoblauch, Oliven, Sardellen, Pan con Tomato oder Fleischbällchen in Tomatensauce, die wie der Rioja einfach zu Spanien gehören.

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