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Primitivo – Aufsteiger aus Apulien!

Primitivo, die süditalienische Rebsorte aus Apulien, ist längst in deutschen Weingläsern angekommen. Auch wenn ihr Name es dieser Rebsorte nie einfach gemacht hat. Bis allerdings in 2011 der endgültige genetische Nachweis über den Ursprung der Rebe erbracht wurde, gab es zahlreiche Hypothesen über deren Abstammung. Bahnbrechend war die Entdeckung, dass Zinfandel aus Kalifornien und Primitivo aus Apulien identisch sind. Doch die Weinhelden interessiert viel mehr, ob der Aufsteiger Primitivo Großes im Glas leisten kann oder ob sich die Rebsorte aus Apulien damit begnügt, einfach nur lecker zu schmecken.

Primitivo passt gut zum Essen!

Am besten öffnet man eine Flasche A Mano Imprint Primitivo, (2012) und teilt sie mit lieben Freunden. Ein großer, kräftiger Wein, hergestellt aus getrockneten Primitivotrauben. Er ist sicherlich noch jung und doch schon samtig und geschmeidig mit einem langen Abgang, der den hohen Alkoholgehalt (14,8%) gut einbindet. Dazu servieren man einen Teller Pasta: Penne all´arrabbiata oder Spaghetti Carbonara. Wer grillen, braten oder schmoren bevorzugt, hat in diesem Primitivo ebenfalls einen attraktiven und hervorragenden Begleiter.

A Mano Imprint Primitivo: Ein Aromaerlebnis

Wer steckt hinter diesem Wein? In Apulien bewirtschaften die beiden großartigen Winzer Elvezia & Mark in der Nähe von Alberobello in dem kleinen Ort Noci ihre Weinberge. Seit vielen Jahren steht das Weingut A Mano ganz oben auf der Bestenliste mit ausgezeichneten Primitivos. Ihre anspruchsvollen Weine sind mit Liebe gemacht, zeigen Eleganz, Struktur, Reife und Komplexität, die sie von anderen Primitivos in Apulien unterscheidet. Ihre Weinherstellung ist traditionell, natürlich, respektvoll und die Substanz ist ihnen wichtiger, als das Aussehen. Sie verwenden die heimische Hefe, die auf den Trauben wächst. Gärungen werden kühl gehalten, um die Aromen der Weinberge zu bewahren. Bei den Weinhelden erzählen Elvezia & Mark wie sie sich kennenlernten und von ihrem Leben innerhalb der zwei Meere des Stiefelabsatzes Italiens. Lernen Sie am besten gleich ihre ganz eigene und persönliche Geschichte unter: https://weinhelden.de/weinheld/elvezia-mark/ kennen. Im Wein-Shop weinhelden.de gibt es Weingenuss zu fairen Preisen, für alle Momente, tolle Rezepte und viele Tipps rund um das Thema Wein. Alle Weine findet man zur Verkostung und zum Kaufen auch im Ladengeschäft „Weinwelt“ in Baden-Baden.

Weinregion Apulien

Weinregion Apulien – Der Weinkeller Italiens

– Die Weinregion Apulien wird auch gern als der Weinkeller Italiens bezeichnet. Die Voraussetzungen für Qualitätsweinbau sind in Apulien hinsichtlich des Klimas ebenso wie in Bezug auf die interessanten einheimischen Rebsorten nahezu ideal. Anders als die von kargen steinigen Böden geprägten Nachbarregionen verfügt Apulien über weite, fruchtbare Küstenebenen und leicht zu bearbeitenden Hügelketten im Landesinnern. Apulien ist eines der ältesten Weinanbaugebiete weltweit, dessen Tradition bis in die Zeit der Phönizier und Griechen reicht, die hier vor mehr als 3.000 Jahren die ersten Rebstöcke pflanzten. Auch bei den Römern galt die Region als Lieferant exzellenter landwirtschaftlicher Produkte und Weine.

Das Weinland Apulien ist erwachsen geworden.

In Apulien erlebt man eine vielfältige kulinarische Finesse, eine spannende Mischung aus verschiedenen Kulturen, süditalienische Lebensfreude und Leichtigkeit in Verbindung mit landschaftlicher Schönheit. Apulien verfügt über ein großes Potenzial und so ist es kaum verwunderlich, dass sich der Weinbau in den letzten Jahren rasch verändert hat. Vorrang vor hohen Erträgen und Überproduktion hat die Erzeugung von Qualitätswein. Apulien verfügt zudem über viele autochthone Rebsorten zu denen beispielsweise Primitivo, Sangiovese, Nero di Troia, Negroamaro, Malvasia Nera für Rotweine und Bombino Bianco, Falanghina, Malvasia und Moscato bei den Weißen gehören. Zu den beliebtesten Rotweinen Süditaliens zählt zweifelsohne die Rebsorte Primitivo. Seine moderate Säure, wenig Gerbstoffe und herrlich reife Früchte kommen gut an – nicht nur im nationalen Vergleich.

Was macht den Primitivo so besonders?

Genetisch ist er mit dem kalifornischen Zinfandel identisch und doch durch und durch italienisch: großzügig, elegant, komplex und leidenschaftlich. Mehr über die Weinhelden, die Winzer und ihre Weine unter: https://weinhelden.de Der Online-Shop: weinhelden.de bietet ein umfangreiches Sortiment an Weinen aus, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Portugal, Spanien, Neuseeland und Australien. Hier findet man unverwechselbare und außergewöhnliche Weine auf hohem Niveau zu vernünftigen Preisen. Ob Weißwein, Rosé, Rotwein, Frizzante, Prosecco, Süßwein oder Champagner. Der Weinhelden Blog liefert Wissenswertes und Nützliches aus der gesamten Weinwelt. Auf der Webseite kann man nach Herzenslust stöbern und sich zu den verrücktesten Wein- und Rezeptkombinationen inspirieren lassen. In der Weinwelt in Baden-Baden erwartet den Kenner und Genießer ein umfangreiches Sortiment mit allen Weinen, die man im Online-Shop bestellen kann. Neben den Weinen aller Weinhelden findet man außerdem eine kompetent selektierte Auswahl aus anderen Weinregionen. Regelmäßig werden auch erlebnisreiche Abende zum Thema Wein & Genuss veranstaltet. Inhaberin und Geschäftsführerin von Weinhelden.de ist Pia von Drabich-Waechter.

Grenache in rot & weiß

Grenache: Eine Rebsorte in rot & weiß!

Eine Rebsorte, die es als rote und weiße Trauben gibt, findet man auf der ganzen Welt und so ist sie in vielen Weinbergen anzutreffen. Durch die weite Verbreitung entstanden für die Rebsorte Grenache viele weitere Synonyme. Heimisch geworden ist sie im gesamten Mittelmeerraum, in Südafrika, Chile, in Kalifornien, in Argentinien bis hin zu Australien, und Israel. Allerdings liegen die Hauptanbaugebiete der Rebsorte ganz klar in Spanien und Frankreich. Vermutet wird, ohne es genau zu wissen, dass sie in Aragón, Nord-Spanien, ihren Ursprung hat.

Grenache hat viele Namen: Garnacha Tinta, Grenache Noir, Alicante, Cannonau

Im Gegensatz zu unserem Sprachraum nennen die Winzer in Spanien die rote Grenache „Garnacha Tinta“ und in Frankreich „Grenache Noir“. Wen wundert es da, dass die weiße Traube in Spanien Garnacha Blanca heißt und in Frankreich unter Grenache Blanc bzw. Grenache Gris bekannt ist. In der Toskana spricht man von der Alicante, wenn die Garnacha gemeint ist. Auf Sardinien ist sie als Cannonau bekannt und auf der Mittelmeerinsel gleichzeitig die wichtigste rote Rebsorte. Die Sarden betrachten sie allerdings als ihre eigene Rebsorte und gehen davon aus, dass die Garnacha auf Sardinien ihren Ursprung hat, noch bevor sie nach Spanien gelangte.

Die charakteristischen Aromen der Rebsorte

Die Weine überzeugen mit ihren charakteristischen Aromen von Kirschen, Blaubeeren, Brombeeren und Granatapfel. Die Trauben sind arm an Tanninen und bringen mit hohem Zuckergehalt würzige und vollmundige Weine hervor. Trotz ihres hohen Alkoholgehalts sind sie weich am Gaumen. Die fruchtigen Aromen werden insbesondere bei hochwertigen Weinen von Noten wie Honig, Pfeffer, Kaffee, schwarzen Oliven oder auch gerösteten Nüssen begleitet. Aus der roten Traube entsteht in der Regel ein heller Rotwein voller Charakter. Dazu gehören Châteauneuf-du-Pape von der Rhône und auch die berühmten Weine aus der Rioja. Grenache wird noch nicht so oft reinsortig ausgebaut, sondern dient meistens kräftigeren Sorten als Verschnittpartner wie beispielsweise dem Tempranillo in der Rioja.

Die weiße Grenache

Die weiße Spielart wird vorwiegend in Spanien, hier besser bekannt als Garnacha Blanca, für viele namhafte Weine wie beispielsweise den Rioja verwendet. Im Nachbarland Frankreich ist sie als Grenache Blanc zu finden. Für Winzer im Languedoc-Roussillon, entlang der Mittelmeerküste und an der südlichen Rhône hat sie große Bedeutung. Auch wenn sie überwiegend als Partner für Cuveés genutzt wird, sind Winzer dazu übergegangen, die Traube immer wieder reinsortig auszubauen. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen und der Ausbau im Barrique lohnt sich. Tipps der Weinhelden Cannonau di Sardegna DOC 2015 ist zu 100 % Cannonau wie die Rebsorte Grenache auf der Mittelmeerinsel genannt wird. Ein vollmundiger, kräftiger Rotwein mit dem charakteristischen Erdbeerbukett, den Sie solo oder zu Gerichten der sardischen Küche genießen können.  

Lachs & Wein

Lachs & Wein – Eine sehr delikate Paarung!

Lachs schmeckt nicht nur hervorragend, sondern ist auch ausgesprochen gesund und schmeckt einfach köstlich. Ob roh, geräuchert, gebraten oder gegrillt: Lachs lässt sich so vielseitig einsetzen, wie kaum ein anderer Fisch. Und ebenso vielfältig sind die Möglichkeiten für die Kombination von Lachs mit Wein. Er ist außerdem eine reichhaltige Quelle an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren und wichtigen Vitaminen & Mineralstoffen. Besonders Wildlachs ist eine Spezialität: frisch, als Tiefkühlware oder geräuchert. Die besten kommen aus Norwegen, dem Golf von Alaska und aus dem Pazifik.

Welcher Wein passt zu Lachs am besten?

Welcher Wein zu Lachs passt, ist nicht einfach mit weiß, rosé oder rot zu beantworten. Denn je nach Zubereitungsart und den verwendeten Zutaten, wirkt sich dies auch auf den Geschmack und damit auf die Wahl des Weines aus. Und um es gleich vorweg zu nehmen: es muss nicht immer nur ein Weißwein sein. Auch ein tanninreicher Rotwein verträgt sich gut mit dem zarten Eiweiß des Lachses oder wenn er gegrillt serviert wird. Mit dem passenden Wein ergibt Lachs eine sehr delikate Paarung und sind ein starkes Paar. Tipps der Weinhelden: Wein als Begleiter zum Lachs Graved Lachs, der oft mit Dill-Senfsauce serviert wird, verträgt sich gut mit einem Riesling, der etwas gereift bereits eine schöne Säurestruktur aufweist. Der Riesling Silberbuckel Eckberg vom Weingut Knapp in Baden ist ein toller Begleiter. Ist der Edelfisch geräuchert, dann passt ein holzgelagerter Weißwein sehr gut dazu. Der Sauvignon Blanc Fumé von Zeter ist so ein Weißwein, für den die Trauben per Hand verlesen und in französischer Eiche spontan vergoren werden. Der leicht holzige Anklang, verbunden mit den typisch fruchtigen Noten des Sauvignon Blanc, unterstreicht das Aroma von geräuchertem Lachs. Kommt der Edelfisch gegrillt auf den Teller, dann schmeckt dazu ein leichter Bordeaux, ein Grüner Veltliner oder aber ein Cannonau di Sardegna großartig. Neben seinem lang anhaltenden Bouquet und den trockenen, harmonischen Tanninen, begeistert der Rotwein aus Sardinien durch sein intensives rubinrot. Ganz hoch im Kurs liegt bei den Weinhelden dazu auch ein Weißburgunder trocken von Brendel. Seine milde Säure und der elegante Abgang verwandeln ihn in einen Wein, den man jeden Tag trinken will. Ein Champagner und Sushi sind neben dem Reiswein auch in Japan längst wohlbekannt. Sushi hat den Charakter einer Vorspeise, wird kalt serviert und Champagner gilt als klassischer Aperitif. Wenn das keine exquisite Kombination ist? Verzichten sollte man dabei auf Ingwer und Wasabi – dann wird dem Gaumen ein kulinarischer Leckerbissen geboten.

Weinanbaugebiet Rioja

Weinbau in der Rioja bereits im frühen Mittelalter

Zahlreiche in den Stein gehauene Gärbecken aus der Römerzeit die man in der Rioja gefunden hat, lassen darauf schließen, dass diese Region schon in der Antike ein Weinbauzentrum war. Später waren es die Klöster, die den Weinbau förderten und auch über die Qualität wachten. Eine Schenkungsurkunde belegt, dass der Weinbau in der Rioja bereits im frühen Mittelalter betrieben wurde. Pilger, die zu Hunderttausenden nach Santiago di Compostela zogen, wurden in den klösterlichen Pilgerherbergen mit dem Rebensaft bewirtet. Sie trugen den Ruhm des Weines in die damalige Welt hinaus. Weinbau spielte also für die Region schon immer eine erhebliche Bedeutung. 1560 schlossen sich die Winzer zu einem Verband zusammen und einigten sich auf ein einheitliches Brandzeichen für ihre Fässer, um den Ursprung des Weins zu garantieren. Der Wein aus der Rioja besaß damals bereits ein gewisses Renommee und sein Name wurde nicht selten missbraucht. Sie ist quasi die Wiege des spanischen Qualitätsweinbaus.

Rotwein nach Bordelaiser Vorbild

Die ersten Weinfirmen wie wir sie heute kennen, mit ihren riesigen Kellerhallen und Tausenden von Barrique-Fässern, entstanden erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch der Marqués de Riscal begann um 1850 auf die Zukunft der Rioja als Weinregion zu setzen. Jahre seines Exils hatte er in Bordeaux verbracht und sich für Weine aus dem Médoc begeistert. Nach Bordelaiser Vorbild ließ er eine Bodega errichten und ein Viertel seines Gutes mit Weinstöcken aus Bordeaux anpflanzen. In den Kellertunneln seiner Bodega begann sein Kellermeister, der Franzose Monsieur Pineau, rote Riojas ins Barrique zu legen. Erst nach und nach, beeindruckt von den Erfolgen dieser Weine auf internationalen Weinausstellungen, übernahmen andere Bodegueros diese Techniken. In der Folge entstanden viele Weingüter nach französischem Vorbild. Zahlreiche Franzosen ließen sich in dem Gebiet nieder und es begann die Geschichte eines Weines, der heute Weltruf genießt. Damals wie heute revolutionieren die Bodegas das Qualitätsdenken im Weinanbaugebiet Rioja. Ein Crianza, Reserva oder Gran Reserva sind einfach nicht mehr gut genug – man strebt nach Höherem und so keltern die enólogos aus den besten Parzellen Spitzen-Crus.

Die 5 wichtigsten roten Rebsorten im Weinanbaugebiet Rioja

Seit gut 10 Jahren bestimmen die 5 Rebsorten Tempranillo, Garnacha, Graciano, Mazuelo und Maturana Tinta die Cuvée in der Rioja. Wobei der früh reifende Tempranillo die wichtigste rote Traube ist. Sie prägt den Wein mit Noten von Tabak, Leder, Gewürz und bringt weniger Alkohol als Garnacha. Graciano, eine spät reifende Traube, sorgt mit ihrem hohen Säuregehalt in der Cuvée für Frische und bringt ausgeprägte würzige Noten.

Tipps der Weinhelden: Rioja als Begleiter zum Essen

Der La Buena Vid Rioja DOC ist mit seinen lebendigen Aromen ein hervorragender Rotwein zu Lamm & Wild. Wegen seiner feinen Mineralität, seinem frischen Finale, leichten Röstaromen und einer Spur Zitrus, empfiehlt er sich auch zum geschmorten Kaninchen. Natürlich ist ein Rioja-Wein auch der perfekte Begleiter für Spanische Tapas. Von Garnelen in Knoblauch, Oliven, Sardellen, Pan con Tomato oder Fleischbällchen in Tomatensauce, die wie der Rioja einfach zu Spanien gehören.

Neue Öffnungszeiten ab 2. September 2017

Ab 2. September 2017 hat das Ladengeschäft der Weinhelden jeden Samstag geöffnet! Baden-Baden, 31.08.2017 (Weinhelden.de) – Wenn es um Wein geht, dann sind die Weinhelden mit ihrer Weinwelt eine der besten Adressen in Baden-Baden. In anspruchsvollem Ambiente, welches den klassischen Weinkeller mit modernen Elementen verbindet, präsentieren die Weinhelden in ihrem Ladengeschäft in der Lange Straße 87 eine exquisite Auswahl an Weinen aus den besten Weinregionen der Welt. Hier stehen die Winzer im Vordergrund, gepaart mit ausgezeichneter Beratung und Weinen, die auch verwöhnte Gaumen begeistern. Nun ist es an der Zeit, mit erweiterten Öffnungszeiten auf die Wünsche der Kunden zu reagieren.

Für mehr Kundenorientierung: Öffnungszeiten ab 2. September 2017

Jeden Samstag ist die Weinfachhandlung dann von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Montag bis Freitag kaufen Kunden wie gewohnt von 9 bis 18 Uhr in der Weinwelt ein oder nach persönlicher Vereinbarung. Über den Wein-Shop www.weinhelden.de können Kunden unverändert an 7 Tagen pro Woche und 24 Stunden am Tag ihren Wein bestellen.

Veranstaltungskalender der Weinhelden

Auch im 2. Halbjahr präsentieren die Weinhelden wieder ein außergewöhnliches und abwechslungsreiches Programm. // 12.09.2017: Buchhandlung Mäx & Moritz mit Natalie Lumpp Gemeinsam mit der beliebten Sommeliere bringen die Macher von Schwarzwald Tapas Manuel Wassmer & Verena Scheidel ihre aktuellen Bücher mit, lesen daraus vor und haben die eine oder andere Weinempfehlung parat. // 29.09.2017: Champagner, Sekt & Prosecco-Verkostung In einer Verkostung lernen Sie die besten Schaumweine aus Frankreich, Deutschland und Italien kennen. Neben edlen Tropfen gibt es Hintergrundwissen – zur Stärkung Flammkuchen & Quiche. // 09.11.2017: Wild & Wein im Le Bistro Zu kulinarischen Leckerbissen vom heimischen Wild servieren wir im Le Bistro passende Weine der Weinhelden, die dem Wild alle Ehre machen. // 01.12.2016: Ein Käse- und Weinseminar In der Weinwelt in Baden-Baden werden interessante Weinkombinationen in Farbe und Geschmack mit exquisiten Käsespezialitäten serviert. // 08.12.2017: Toskana Abend Entdecken Sie auf einer kulinarischen Weinreise durch die Toskana, die Vielfalt dieser italienischen Region. Mit Weinprobe, Antipasti und mehr. Mit unserer Vorschau verpassen Sie keine Veranstaltung der Weinhelden mehr. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Pure Unterhaltung, Expertenwissen, kulinarische Leckerbissen und natürlich Wein unserer Weinhelden! Pressekontakt ROSWITHA FRANK / Agentur für Kommunikation & Marketing Telefon: +49 (0) 178 8827368 E-Mail: roswitha.frank@web.de Unternehmenskontakt Weinhelden.de GmbH, Lange Straße 87, 76530 Baden-Baden Telefon: +49 (7221) 30229912 Fax: +49 (7221) 38702 E-Mail: kontakt@weinhelden.de Homepage: weinhelden.de Der Online-Shop: weinhelden.de bietet ein umfangreiches Sortiment an Weinen aus, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Portugal, Spanien, Neuseeland und Australien. Hier findet man unverwechselbare und außergewöhnliche Weine auf hohem Niveau zu vernünftigen Preisen. Ob Weißwein, Rosé, Rotwein, Frizzante, Prosecco, Süßwein oder Champagner. Der Weinhelden Blog liefert Wissenswertes und Nützliches aus der gesamten Weinwelt. Auf der Webseite kann man nach Herzenslust stöbern und sich zu den verrücktesten Wein- und Rezeptkombinationen inspirieren lassen. In der Weinwelt in Baden-Baden erwartet den Kenner und Genießer ein umfangreiches Sortiment mit allen Weinen, die man im Online-Shop bestellen kann. Neben den Weinen aller Weinhelden findet man außerdem eine kompetent selektierte Auswahl aus anderen Weinregionen. Regelmäßig werden auch erlebnisreiche Abende zum Thema Wein & Genuss veranstaltet. Inhaberin und Geschäftsführerin von Weinhelden.de ist Pia von Drabich-Waechter.  

Vermentino: Die weiße Rebsorte

Vermentino: Eine Rebsorte für starke Weißweine

In den Weinbergen an den Küsten des Mittelmeerraumes ist die weiße Rebsorte Vermentino zu Hause. Ihre Herkunft ist allerdings bis heute nicht eindeutig geklärt. Vermutet wird, dass sie von Madeira aus über Spanien auf die Insel Korsika kam. Von hier fand die Rebsorte im 14. Jahrhundert ihren Weg in die italienische Region Ligurien. Die Vermentino Rebe findet man heute im südfranzösischen Languedoc, in den Weinbergen Liguriens, in der Toskana und im Piemont. Vereinzelt trifft man sie auch in Spanien und in Portugal an. Vor allem aber spielt sie auf den Inseln Korsika und insbesondere Sardinien eine bedeutende Rolle. Winzer kultivieren die weiße Rebsorte hier schon lange sehr erfolgreich. Die aromatische Rebsorte Vermentino stellt im Übrigen keine hohen Ansprüche an ihren Standort.

Vermentino: Charaktervolle Weißweine

Je nach Lesezeitpunkt bringt sie charaktervolle Weißweine hervor. Eine frühe Lese bringt knackige und frische Weine mit grünen Aromen von Äpfeln und Birnen hervor. Schon nach kurzer Lagerung kann er, je nach Ausbau und Reife der Trauben, eine intensiv strohgelbe Farbe entwickeln. Auf Sardinien werden die Trauben übrigens mit Absicht schon früh gelesen, damit die Weine durch die kräftige Säure eine entsprechende Frische aufweisen. Sind die Trauben bei der Lese dagegen vollreif, duften sie nach gelben Aromen von reifen Birnen, Stroh, getrocknetem Heu und verschiedenen Sommerdüften. Die Weine tragen dann ein sattgelbes Kleid, besitzen einen auffallend saftigen Körper bei gleichzeitig milder Säure. Ihr Bukett ist dennoch immer verhalten, nie „fruchtig“, eher würzig aromatisch.

Vermentino als Begleiter zum Essen

Je nach Herkunft kann die Traube anspruchsvolle Weine liefern, die Struktur, Reife und Komplexität erreichen oder auch als erfrischender, attraktiver Tischwein bereitet werden. Der Vermentino ist ein herrlich trinkfreudiger Weißwein und ein hervorragender Begleiter zu vielen Gerichten der mediterranen Küche. Er passt zu Fischgerichten – ob gegrillt oder gebraten, Fischsuppen, zu Geflügelgerichten, hellem Fleisch, Pasta mit Tomatensoße, Antipasti, zu Käse oder als Auftakt eines Menüs sehr gut als Aperitif. Die Rebstöcke des Vermentino bringen meist trocken ausgebaute Weißweine mit einem intensiven Geschmack hervor. Gerade in den letzten Jahren haben einige von ihnen in der Weinwelt immer mehr an Beachtung erfahren. Tipps der Weinhelden: Die Weinberge der italienischen Region Maremma bieten ideale Bedingungen für die weiße Rebsorte Vermentino. Der Vermentino di Toscana IGT 2016 ist ein Weißwein mit feiner Mineralität, der nach Sommergräsern und -blüten, Quitte und Birne duftet. Auf dem Weingut Monteverro wird der leichte, delikate Vermentino ausschließlich in Stahl ausgebaut. Der Vermentino di Gallura DOCG stammt aus der Provinz Gallura von der Nordspitze der Insel Sardinien und ist einer der besten Vermentinos. Der Weißwein präsentiert sich herrlich ausbalanciert mit angenehmen Zitrusaromen und gelben Früchten im Abgang. Er harmoniert sehr gut mit der regionalen Fischküche. In ihm steckt die ganze Lebensfreude Sardiniens. Wir legen Ihnen aber auch den Château Viranel Tradition Blanc aus der südfranzösischen Weinregion Languedoc ans Herz. Ein fruchtiger frischer und goldfarbener Weißwein mit langanhaltendem, vollmundigem Geschmack und Aromen von Zitrusfrüchten, Melone und Aprikose der Brüder Arnaud und Nicolas Bergasse.

Sauvignon Blanc – Rebsorte mit Traumkarriere!

Die Rebsorte Sauvignon Blanc hat ihren Ursprung in Frankreich, genauer gesagt stammt sie von der Loire. In Frankreich ist sie dann auch mit 27.000 Hektar Fläche die am dritthäufigsten angebaute weiße Rebsorte. Der Löwenanteil davon steht im Languedoc-Roussillon. Sogar in den Regionen Bordeaux, Bourgogne, Touraine, Provence und Bergerac spielt Sauvignon Blanc eine wichtige Rolle. Die feinsten Vertreter des Sauvignon Blanc wachsen allerdings im oberen Loire-Tal in den Herkunftsgebieten Sancerre und Pouilly-Fumé. In Österreich hat sich die Sauvignon-Anbaufläche mehr als verdoppelt. In Deutschland stehen mit Schwerpunkt Pfalz, Rheinhessen und Baden rund 850 Hektar der Rebsorte. Auch die Schweiz, mit den Hot Spots Genf und Aargau, verzeichnet man einen Zuwachs. Die Rebe boomt regelrecht. Neben Frankreich zählen vor allem Kalifornien, Südafrika und Neuseeland zu den Hochburgen. Kein Wunder, denn Sauvignon Blanc ist eine Rebsorte, die relativ klima- und bodenunabhängig und sehr anpassungsfähig ist. So kann sie praktisch in allen Weinanbaugebieten der Welt, ob in kühleren oder heißeren Weinregionen, angebaut werden und gute Qualitäten liefern.

Aromastarke Weine!

Beim klassischen Sauvignon Blanc sorgen grüne Aromen für das facettenreiche Geschmacksbild. Traditionell sind das grüne Früchte, Stachelbeeren, grünes Gemüse wie Spargel und Paprika sowie Kräuter und der Duft nach frisch gemähtem Gras. Je reifer die Trauben, desto weniger grüne Noten besitzt er. Die Nuancen ändern sich, je nachdem in welchem Teil der Welt er angebaut wird. Kommen die Weine aus Übersee, also aus Südafrika, Kalifornien, Chile oder Neuseeland, dann gesellen sich gerne noch blumige Noten von Narzissen, Lilien oder Akazien hinzu. Die Aromenvielfalt reicht von tropischen Früchten wie Ananas, Grapefrucht und Maracuja bis hin zu Buchsbaumholz und Johannisbeerblättern. Sein Geschmacksbild ändert Sauvignon Blanc erst, wenn im Holz ausgebaut wird. Dann tauchen zusätzlich noch Birnen-, Apfel- und Kräuternoten auf.

Sauvignon Blanc als Essensbegleiter!

Die aromatischen Weißweine vertragen sich gut mit der thailändischen Küche. Eine ideale Begleitung sind Sauvignon Blanc Weine zu Meeresfrüchten, Muscheln, Sushi. Auch zu Spargel, grüner Paprika, Pastinaken oder Süßkartoffel harmonieren sie gut. Ziegenkäse unterschiedlicher Herkunft passen ausgezeichnet zu Sauvignon. Dabei sollte man nur beachten, dass ein junger Ziegenkäse auf einen jungen Sauvignon trifft und ein gereifter Ziegenkäse auf einen komplexen Sauvignon.

Das Rhône-Tal im Weinland Frankreich

Seine geologische und klimatische Vielseitigkeit macht Frankreich zu einem der abwechslungsreichsten Weinländer der Welt. Jede der 14 Anbauregionen, zu denen auch die Rhône gehört, hat über Jahrhunderte seine eigene Weinkultur gepflegt. Unter jeweils anderen natürlichen Bedingungen haben sich unterschiedliche Rebsorten akklimatisiert und verschiedenartige Anbauweisen entwickelt. Bereits im französischen Teil zieht sich das breite Flusstal der Rhône von Lyon aus fast 200 Kilometer schnurgerade nach Süden. Auf der einen Seite flankiert vom Alpenvorland und den schneebedeckten Alpengipfeln, auf der anderen Seite vom Zentralmassiv. Fast auf der gesamten Strecke wird das Tal von steilen Weinbergen und großen Rebfeldern begleitet.

Weinvielfalt im Rhône-Tal

Die Vielfalt der Weine ist vor allem einer besonderen geografischen Konstellation zu verdanken. Im nördlichen Teil des Rhône-Tals, wo vor allem auf den Terrassen steiler Granithänge Reben kultiviert werden, herrscht ein kühles kontinental geprägtes Klima. Im südlichen Teil mit seinem weiten Schwemmland und Sand-Ebenen, wird es im Sommer sehr heiß und im Winter bleibt es angenehm mild. Das größte Kapital der Weinregion Rhône sind ihre weißen und roten Rebsorten, die – obwohl lange Zeit vor allem in Frankreich selbst wenig beachtet – zu den besten der Welt gehören und auch außerhalb ihrer Ursprungsregion schon seit langem herrliche Weine hervorbringen.

Facettenreiches Weinanbaugebiet von Vienne bis Avignon

Von Vienne im Norden bis Avignon im Süden, bildet das Rhône-Tal eines der facettenreichsten Weinanbaugebiete des Landes. In Vienne, in der die malerische Ruine des alten Amphitheaters einen herrlichen Blick über das Rhone-Tal bietet, ist der Startpunkt der Côte-du-Rhône-Appellationen. In unmittelbarer Nachbarschaft der Stadt Vienne schließt die Côte-Rôtie an. Sie ist die Heimat wunderbarer Syrah-Weine. Das Renommierstück darunter ist die blaue Syrah, die sich zu einer regelrechten Modesorte entwickelt hat. Dass die dunklen Trauben mit ihren kleinen Beeren von besonderer Güte sind, dürften schon die Römer gewusst haben. Die dunklen und in gleichem Maße fruchtigen wie tanninbetonten Weine, können bei optimalen Reifebedingungen komplex und extrem alterungsfähig werden. Sie entsprechen vor allem dem Bild fester, gleichzeitig aber auch harmonischer Weine, wie sie beim modernen Verbraucher beliebt sind. Sortenreine Syrah-Weine werden unter der Appellationen Côte-Rôtie, Hermitage, Saint-Joseph oder Crozes-Hermitage an der nördlichen Rhône erzeugt. Aber auch in den Weinbergen des Südens wurde die Sorte in den letzten Jahren immer häufiger angepflanzt. Eine Besonderheit des Anbaugebietes ist die pyramidenartige Pfahlerziehung, die auf den schmalen Terrassen an bis zu 100 % steilen Hängen die einzig sinnvolle Kulturform darzustellen scheint. Die zweite, wichtige Rotweinsorte ist die ertragreiche Grenache. Sie als charakterlosen Massenträger abzutun wäre falsch, denn daraus werden einige der schönsten Roten aus Châteauneuf-du-Pape und aus den Villages Appellationen gekeltert. Auch Mourvédre, eine spät reifende Sorte, die viel Wärme braucht und dann recht tanninreiche Weine hervorbringt, ist an der südlichen Rhône sehr beliebt. Bei den Weißweinen kommen die interessantesten Sorten eindeutig aus dem Norden, wo sich vor allem der sortenrein gekelterte Viognier unter der Herkunftsbezeichnung Condrieu durch dichte, intensiv nach Honig, Aprikose und Pfirsich duftende Weine auszeichnet.

Im Reich von Viognier

An die Côte-Rôtie schließt unmittelbar im Süden das kleine Weißweingebiet Condrieu an, in dem Viognier zur Höchstform aufläuft. Kalkhaltige Felsböden mit Schiefer und Glimmer in den oberen Schichten bieten die Grundlage für finessenreiche, vielschichtige Viognier Weine. Auf der Fahrt in Richtung Süden wird es zwischen Valence und Montélimar nicht nur deutlich heißer, sondern auch die Landschaft und die Städte zeigen sich bereits mediterraner. Das Tricastin, Tor zur Provence, ist ein ausgesprochenes Trüffel-, Obstbau- und Lavendel-Gebiet und statt der steilen Terrassenlagen des Nordens werden die Reben hier auf großen Feldern im allenfalls leicht hügeligen Gelände kultiviert. Der Großteil der Flächen dieser südlichen Hälfte des Rhône-Tals, die gut 95 Prozent der Gesamtproduktion aufbringt, ist nur für die Regional-Appellation Côte du Rhône zuglassen. Traditionell werden 13 verschiedene rote und weiße Rebsorten kultiviert, die in mehr oder weniger großen Anteilen in die meisten Weine eingehen, wobei gelegentlich sogar Weißwein-Trauben in Rotweinen Verwendung finden.

Päpstlicher Wein

Die mit Abstand bekannteste, größte und renommierteste Einzel-Appellation des Rhône-Tals ist Châteauneuf-du-Pape. Châteauneuf ist in jeder Beziehung ein Sonderfall. Der weithin sichtbare Felshügel mit seinen Tonsandböden, an dessen Hängen der Ort malerisch liegt, wird umgeben von einer Ebene, die dicht mit rötlichen Rundkieseln bedeckt ist. Charakteristisch für Châteauneuf-du-Pape sind die vielen zugelassenen Rebsorten. Die vielen verschiedenen Böden führen dazu, das ein Großteil der Cuvées aus Weinen der unterschiedlichsten Terroirs verschnitten werden. Insgesamt sind in der Appellation 13 Rebsorten erlaubt, die verwendet werden dürfen. Viele der Spitzenwinzer halten Grenache noir für die komplexeste Sorte, während die in der Jugend zur Reduktion neigende Mourvèdre den Weinen Alterungsfähigkeit gibt. Verstärkt wird auch Syrah angepflanzt, die aber im heißen, südlichen Klima bei weitem nicht die Finesse und Komplexität zeigt wie an der nördlichen Rhône.

Süßes von der Rhône

Eine Spezialität und Rarität der südlichen Rhône sind die beiden aufgespritzten Süßweine oder „vins doux naturels“ Muscat Beaumes-de-Venise und Rasteau die nur hier und im benachbarten Languedoc produziert werden.

Die Rebsorte Trollinger

Insgesamt wird in Deutschland auf 2.530 ha der Trollinger angebaut. Die Weinberge liegen allerdings ausschließlich im Weinanbaugebiet Württemberg. Hier genießt die Rebsorte einen hohen Stellenwert und hat sich zu einer Art Nationalgetränk entwickelt. Trollinger gehört zu den Lieblingsweinen der Württemberger und ist der Inbegriff schwäbischer Weinkultur! So ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Großteil der Weltproduktion der Rebe aus der schwäbischen Weinregion kommt. Im übrigen Deutschland sind die Weine weniger beliebt, auch wenn sich das mit den neuen Winzern gerade ändert. Ihnen gelingt es, den sie über die Grenzen des Weingebietes Württembergs hinaus bekannt und beliebt zu machen. Weine, die durchaus Respekt verdienen. Vereinzelt ist die Rebsorte in der Pfalz, Rheinhessen und Baden auf etwa 12 Hektar Rebflächen vorhanden. Mit dem Trollinger Rebstock wurden auch einige Züchtungen wie z. B. Kerner, Rotberger oder Witberger gemacht. Der Muskat-Trollinger begeistert durch sein angenehmes Aroma von Muskat und kann als eigenständige Sorte bezeichnet werden. Die führende Rotweinsorte in Württemberg! Sie ist nicht nur eine ertragreiche Rebsorte, sondern gleichzeitig auch die führende Rotweinsorte in Württemberg. Sie wird ausschließlich in Württemberg angebaut. Man findet sie aber außerdem noch in Südtirol und im Trentino, dann unter einem anderen Namen. Wenn man sich die Historie anschaut, dann findet man den Ursprung roten Rebsorte schließlich bei der Vernatsch-Traube im italienischen Teil Tirols. Zweifelsfrei lässt sich die Entstehung des Namens allerdings nicht klären. Es wird angenommen, dass der Name Trollinger eine Abwandlung von „Tirolinger“ sei, was wiederum mit seiner Herkunft passen würde. Wegen seiner satten blauschwarzen Farbe der Schale ist bei der Rebsorte gelegentlich auch die Rede vom Blauen Trollinger. Doch damit nicht genug: Freunden der Tafeltraube ist sie unter anderem auch als Black Hambourg, Black Gibraltar, Maltheser Roth, Frankenthaler, Zottelwälscher und vielen weiteren Synonymen bekannt. Trollinger Weine sind saftig & frisch! Schon im Jahr nach der Lese erreichen die Weine ihre Trinkreife. Sie haben feine Aromen von Mandel, Pfeffer, Johannisbeere, Himbeere, aber auch Wildkirsche und Pflaume. Im Glas schimmern sie Rubinrot oder Kirschrot mit violettem Rand. Die Traube lässt leichte, frische, süffige und bodenständige Rotweine von ansprechender Qualität entstehen. Wegen ihrer hohen Säure werden sie als „saftig & frisch“ beschrieben. Natalie Lumpp sagt: Er kommt immer gerade recht, der Trollinger. Ein Alltagswein, leicht, unkompliziert und sehr bekömmlich. Auf den Trollinger!“ Genießen Sie ihn zu kalten Vorspeisen, Nudelgerichten mit Tomatensoße, zum schwäbischen Rostbraten oder zu leichtem Hartkäse.