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Tagliata auf Rucola

von | Feb. 17, 2024 | Rezepte

Tagliata auf Rucola

Eine Tagliata (ital. „das Geschnittene“) steht in Italien für ein flach gehauenes Stück Rumpsteak welches kurz, aber sehr scharf angebraten oder gegrillt wird.

Tagliata auf Rucola – ein Lieblingsessen von Oliver Zeter

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Schuss Balsamico Essig
  • 2 Bund Rucola
  • 12 Cocktailtomaten
  • 50 gr Parmesan am Stück
  • Fleur de Sel
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Feinstes Olivenöl zum Beträufeln
  • 2 in etwa 3 cm dicke und gut abgehangene Rumpsteaks
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Zitrone

Tagliata auf Rucola – Zubereitung:

  1. Fleisch kräftig auf Garstufe medium anbraten, danach etwas ruhen lassen.
  2. Geputzten Rucola geschnitten (Stiele abschneiden) auf 4 Tellern anrichten, leicht mit Balsamico und etwas Olivenöl beträufeln.
  3. Die Rumpsteaks nun in Scheiben schneiden und auf das Rucola Bett legen. Olivenöl darüber träufeln, gut pfeffern und den frischen Parmesan darüber hobeln. Mit Cocktailtomaten dekorieren.
  4. Mit Pfeffer, Fleur de Sel, Zitronenstücken und Olivenöl zum individuellen Nachwürzen servieren.

Zur Tagliata auf Rucola passen entweder ein kräftiger Rosé oder einer unserer italienischen Rotweine.

Tagliata ist ein traditionelles italienisches Fleischgericht, das oft auf den Speisekarten italienischer Restaurants zu finden ist. Der Begriff „Tagliata“ stammt vom italienischen Wort „tagliare“, was schneiden bedeutet. Das Gericht besteht in der Regel aus dünn geschnittenem, gegrilltem Rindfleisch, das auf einem Teller arrangiert und mit verschiedenen Zutaten garniert wird.

Das Fleisch für Tagliata wird oft von hochwertigen Rinderrassen wie Chianina oder Fiorentina abgeleitet, um einen zarten und geschmackvollen Genuss zu gewährleisten. Nach dem Grillen wird das Fleisch in dünne Scheiben geschnitten, daher der Name.

Typischerweise wird Tagliata mit frischen Kräutern, Rucola und Parmesanspänen garniert. Manchmal wird auch eine Balsamico-Glasur oder eine Vinaigrette über das Fleisch geträufelt, um zusätzliche Aromen hinzuzufügen. Die Kombination aus saftigem, gegrilltem Fleisch und den frischen Aromen der Beilagen verleiht Tagliata eine exquisite Geschmacksvielfalt. Wir wünschen viel Freude beim Nachkochen dieses leckeren Gerichtes.

Mehr über die Tradition der Tagliata und passende Weinbegleitung

Die Tagliata hat ihre Wurzeln in der norditalienischen Küche, vor allem in der Toskana. Dort ist das Rindersteak ein fester Bestandteil der kulinarischen Kultur. Die Zubereitung ist bewusst einfach gehalten, um die Qualität des Fleisches in den Vordergrund zu stellen. Hochwertiges Rindfleisch wird lediglich kurz gegrillt oder in der Pfanne gebraten, sodass es außen eine kräftige Kruste bekommt, innen aber saftig und rosa bleibt. Genau dieses Zusammenspiel macht die Tagliata so unverwechselbar.

Die Wahl des Fleisches spielt eine zentrale Rolle. Italienische Feinschmecker greifen oft zu speziellen Rinderrassen, die für ihr intensives Aroma bekannt sind. Aber auch mit gut gereiften Rumpsteaks aus regionaler Herkunft gelingt dieses Gericht perfekt. Wichtig ist, das Fleisch nach dem Braten ruhen zu lassen. So verteilt sich der Fleischsaft gleichmäßig, und das Steak bleibt zart.

Auch die Beilagen sind klassisch italienisch: frischer Rucola, der für seine leichte Bitternote geschätzt wird, und aromatische Cocktailtomaten bringen Frische auf den Teller. Der Parmesan rundet das Ganze ab, indem er eine salzige und cremige Komponente hinzufügt. Wer möchte, kann das Gericht zusätzlich mit Rosmarin, Thymian oder einer leichten Balsamico-Reduktion verfeinern.

Und was wäre ein italienisches Fleischgericht ohne den passenden Wein? Traditionell werden kräftige Rotweine empfohlen, die mit dem intensiven Fleischgeschmack harmonieren. Alternativ sorgt ein ausdrucksstarker Rosé für eine elegante und frische Kombination. Die Röstaromen des Fleisches, die Würze des Rucola und die feinen Kräuternoten im Gericht lassen sich so wunderbar ergänzen.

Die Tagliata ist ein Gericht, das trotz seiner Einfachheit beeindruckt. Mit wenigen, aber qualitativ hochwertigen Zutaten entsteht ein kulinarisches Erlebnis, das an einen Abend in der Toskana erinnert – ideal für ein entspanntes Essen mit Freunden oder Familie.

Küchentipp: Steaks vor dem Anbraten 30–45 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen, nach dem Garen 5–7 Minuten ruhen. Dünn gegen die Faser schneiden, mit Zitronenzeste und gutem Olivenöl vollenden – das intensiviert Saftigkeit, Duft und Balance.

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