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Weihnachtsbräuche in Frankreich

von | Dez. 6, 2023 | Wein und Wissen

Weihnachten in Frankreich

Ein Fest der Liebe und Köstlichkeiten

Die Weihnachtsbräuche in Frankreich unterscheiden sich gar nicht so sehr von denen in Deutschland, Spanien oder Italien. Alles dreht sich um Weihnachten, welches in Frankreich ein Fest der Liebe und Köstlichkeiten ist. Ab Ende November werden die Straßen mit Lichterketten dekoriert und die Schaufenster festlich herausgeputzt. Das Angebot an kulinarischen Spezialitäten rückt dabei unverkennbar in den Mittelpunkt.

Wenn man an Weihnachtsbräuche in Frankreich denkt, steht da an erster Stelle: Hauptsache „Savoir vivre“! Von Austern, Hummer, Jakobsmuscheln, Bresse-Hühner über Gänsepastete bis hin zu Champagner, findet man in den Geschäften ein imponierendes Angebot. Besonders Champagner rückt in den Vordergrund und ersetzt nahezu das beliebte Mineralwasser.

Hauptsache Delikatessen & Champagner

Essen und Trinken spielen im Land der Genießer Frankreich dann auch Heiligabend eine sehr große Rolle. In der Republik von Feinschmeckern wird am Heiligen Abend traditionell ein Menü mit ausgewählten Delikatessen serviert. Während der Nikolaus und die in Deutschland beliebten Adventskränze hierzulande eine eher untergeordnete Rolle spielen. Eine Foie Gras, die französische Gänsestopfleber, darf bei keinem Menü fehlen. Zu den Weihnachtsbräuchen in Frankreich gehört außerdem eine Biskuitrolle “Bûche des Noël“, die am Ende als Dessert serviert wird und den glanzvollen Höhepunkt eines Essens setzt. Und zu jedem Gang darf Champagner als eine Art Grundnahrungsmittel keinesfalls fehlen. Bon Appetit!

Frohsinn und Fröhlichkeit

Zu den Weihnachtsbräuchen in Frankreich zählt auch der Besuch der Mitternachtsmesse.  In den geschmückten Kirchen kommt man zusammen und feiert gemeinsam die Geburt Christi. Anschließend geht man entweder nach Hause oder in ein Restaurant. Dort feiert man in großer Runde ausgelassen mit viel Frohsinn und Fröhlichkeit durchaus bis in die frühen Morgenstunden.

In Frankreich ist nur der 25. Dezember ein Feiertag. Zu den Weihnachtsbräuchen gehört es, dass die Kinder an diesem Tag ihre Geschenke unter dem Weihnachtsbaum “Sapin de Noël“ finden. Der Weihnachtsbaum hat seine Heimat übrigens im Elsass. Von dort hat sich der Brauch im Land, in Europa bis nach Nordamerika verbreitet. Damals noch mit Nüssen, Gebäck und roten Äpfeln geschmückt, strahlt er heute fantasievoll mit bunten Kugeln, Lametta und Lichterketten und lässt Kinderaugen leuchten.

Auch in Frankreich gibt es von Region zu Region unterschiedliche Weihnachtsbräuche, die oft eine sehr lange Tradition haben. So erfreuen sich beispielsweise Krippenspiele in der Provence großer Beliebtheit. Eine Krippe mit den Figuren traditioneller Berufe spiegelt hier das Leben eines Dorfes wider.

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