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Viva España – Weinland Spanien

von | Mai 21, 2022 | Spanien

Eine beeindruckende Vielfalt an Rebsorten

Spanien ist das drittgrößte Weinland in Europa

Das südeuropäische Land ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsland, sondern selbstverständlich auch aufgrund seines Weinanbaus weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Immerhin ist Spanien nach Frankreich und Italien das drittgrößte „Weinland“ in Europa. Wen man also vom Weinland Spanien spricht, sind zwei Superlative unübersehbar: mehr als eine Million Hektar Rebfläche und gleichzeitig das gebirgigste unter den wichtigen Weinbauländern.

Spanien gehört dennoch im Vergleich zur Rebfläche mit seiner Produktion nicht zu den Massenproduzenten. Besonderes Augenmerk wurde vielmehr auf die Steigerung der Qualität im gesamten Weinbaugebiet sowie auf die Förderung vieler kleiner Weingebiete gerichtet, die zur Erzeugung von Qualitätsweinen innerhalb der strengen Regeln der Denominaciones de Origen ermutigt wurden. Zahlreiche in Vergessenheit geratene traditionelle Traubensorten wurden vor dem völligen Verschwinden bewahrt. Neue Kellertechniken trugen dazu bei, daraus ungeahnte Qualitäten zu gewinnen. Das Weinpanorama Spaniens hat sich seit den 1980er und 1990er Jahren gewaltig verändert. Bis heute wird in über 55 D.O.-Gebieten eine beeindruckende Vielfalt verschiedenster Sorten uns Typen gekeltert.

Dem Tempranillo verdanken Winzer einen Großteil ihrer wertvollsten Weine

Die Palette der spanischen Traubensorten stellt auch für Spezialisten ein nur schwer zu durchdringendes Dickicht dar. Aus der praktisch unüberschaubaren Menge an Rebsorten, die in Spanien wachsen – es mögen um die 600 sein – können etwa 15 Hauptsorten als rein spanische Trauben bezeichnet werden, die etwa 75 Prozent der gesamten Rebfläche ausmachen. An erster Stelle stehen zwei rote Trauben, die als spanische Rebsorten par excellence bezeichnet werden: der Tempranillo mit seinen Synonymen Tinta del Pais im Ribera del Duero, Cencibel in La Mancha und Valdepeñas und Ull de Llebre in Katalonien sowie Garnacha.

Weitere autochthone rote Sorten von Bedeutung sind: Cariñena, Graciano, Tinta de Toro, Mencia, Monastrell und Bobal. Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah, die drei wichtigsten französischen Rebsorten haben sich in zahlreichen Zonen optimal akklimatisiert und zeigen seit vielen Jahren sortenrein oder im Verschnitt vorzeigbare Ergebnisse. Besonders Augenmerk solle man auf Syrah richten, die in einigen Gebieten fantastische Ergebnisse bringt.

Weiße Raritäten mit unverwechselbarem Charakter

Die weißen Sorten werden angeführt von zwei Trauben: dem galizischen Albariño und dem aus dem kastilischen Rueda stammende Verdejo, die es in der jüngsten spanischen Weingeschichte zu verdientem Ruhm gekommen sind. Ihre Verbreitung ist beschränkt, doch ihr Potential und ihr unverwechselbarer Charakter rücken sie an die Spitze der spanischen Weißweine. Aus Verdejo entstehen ausdrucksvolle Weine mit guter Säure und zurückhaltenden Zitrusaromen. Die Stärke liegt nicht in ihrer Fruchtigkeit, sondern in ihren mineralischen Noten, gepaart mit leichten Anklängen von Anis und einem sehr typischen, zartwürzigen Bitterton im Abgang. Diese recht ungewöhnliche Geruchs- und Geschmackskomposition schenkt Verdejo einen ganz eigenen Charakter unter den weißen Trauben Europas. In der kastilischen D.O. Rueda ist er die Hauptrebsorte.

Der Albariño dagegen lebt aus seinen beeindruckenden Fruchtaromen von Aprikose, Kiwi und Maracuja. Zu Hause im Nordwesten der Halbinsel stellt er die Hauptsorte in der galizischen D.O. Rias Baixas. Die häufigsten weißen Rebsorten sind dagegen Airén und in der La Mancha beheimatet sowie die Viura, die in La Rioja ebenso zu Hause ist wie in Navarra.

Viele der Regionen im Weinland Spanien können auf eine lange Tradition des Weinanbaus zurückblicken, haben in der jüngeren Vergangenheit große Veränderungen erfahren und in deren Zuge Weine hervorgebracht, die zwar noch ganz im Zeichen der spanischen Traditionen stehen, aber gleichzeitig den Geschmack des zeitgenössischen Weinliebhabers treffen. Kein Wunder also, dass die spanischen Weinexporte in den letzten Jahren ein deutliches Plus verzeichnen konnten, während der Absatz vieler anderer Weinländer zurückging.

Spanische Weine zum Essen

Auch wenn spanische Weißweine längst kein Geheimtipp mehr unter Weinkennern sind: Spanien ist immer noch ein klassisches Rotweinland. Wenn Sie kraftvolle und fruchtbetonte Rotweine bevorzugen, ist der vollmundige Héroico aus der galizischen Weinregion Ribeira Sacra perfekt. Der spanische Rotwein besitzt eine ausgeprägte Persönlichkeit und überzeugt zum Essen mit intensiven Aromen reifer roter Früchte und spürbar glatten Tanninen. Ein Biowein mit seidigen Tanninen und einer großartigen Dichte aus der Weinregion Bajo Aragón ist der Generaciòn 20 Garnacha* von der Bodegas Tempore. Leicht gekühlt als Weinpartner zum Essen ideal zur mediterranen Sommerküche, zu gegrilltem Gemüse, Wild oder Lamm. Auch zu spanischen Köstlichkeiten wie Tapas oder einem saftigen Stück Serrano-Schinken ein Genuss.

Möchten Sie stattdessen eine Paella mit Meeresfrüchten servieren, sollten Sie doch lieber zu einem Weißwein oder Rosado greifen. Wir empfehlen den Can Axartell Rosado* Vi de la Terra. Eine Cuvée aus den Sorten Syrah, Merlot und Callet und vorzüglicher Sommerwein, der ebenfalls hervorragend zu vegetarischer Küche sowie zur Orientalischen Küche passt.

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