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Die Trauben liefern Vitamine oder Mineralstoffe und sind der Rohstoff des Weins.

Die Wirkung von Weingenuss auf die Gesundheit

Wein setzt sich aus mehr als 1.000 Inhaltsstoffen zusammen

Im Lauf der Jahrhunderte wurde Wein nicht nur als Genussmittel, sondern auch als Medikament betrachtet. Lange Zeit diente er zudem als Grundnahrungsmittel. Man mischte den Wein meistens mit Wasser, um den Durst zu löschen. Tatsächlich war es weniger gefährlich, verdünnten Wein zu trinken als reines Wasser. Bekannt ist, dass Wein sich aus mehr als 1.000 Inhaltsstoffen zusammensetzt, von denen bis heute allerdings noch nicht alle genau analysiert wurden. Die Mehrheit dieser Bestandteile wie Vitamine oder Mineralstoffe liefern die Trauben – sie sind der Rohstoff des Weins, andere entstehen während der Weinbereitung.

Wirksame Inhaltsstoffe im Wein

Wein besteht zu 75 bis 90 Prozent aus Wasser, dem wichtigsten Bestandteil. Diese 15 Prozent Unterschied erklären sich durch den je nach Weinsorte mehr oder weniger großen Gehalt der Gerbsäure, organischen Säuren, Mineralsalzen und Pektinen, die zusammen den Trockenextrakt bilden. Zweitgrößter Bestandteil des Weins ist Äthylalkohol. Auch der Alkoholgehalt variiert je nach Weinsorte. Auf den Etiketten wird er in % vol angegeben. Diese Angabe ist obligatorisch und sagt daher nichts über die Qualität des Weins aus. Ein Wein mit einem Alkoholgehalt von 11 % kann leicht, frisch und sehr gefällig sein, während ein anderer mit 13 % bereits zu Kopf steigt. Ausschlaggebend ist immer die Struktur und die Ausgewogenheit der verschiedenen Bestandteile wie Säure, Restzucker, Alkohol, Tannin und Farbstoffe. Alle übrigen Komponenten des Weins sind in geringerem Anteil vorhanden. Der Zuckergehalt liegt bei trockenen Weinen in der Regel unter 2, bei edelsüßen Weinen kann er jedoch fast 500 Gramm pro Liter betragen.

Weingenuss in Maßen

Alkohol macht das Blut flüssiger und bei regelmäßigem Konsum von Wein verringert sich der Anteil des schädlichen Cholesterins im Blut. Aber nicht nur der Alkohol ist für den gesundheitsfördernden Effekt des Weins verantwortlich. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass nicht alle alkoholischen Getränke so positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen besitzen. Es müssen auch die anderen Bestandteile des Weins betrachtet werden, wie die Polyphenole. Sie wirken schützend auf die Kapillargefäße und auf das Kollagen der Gefäßwände, sie verhindern die Plättchenaggregation und damit die Bildung von Blutgerinnseln. Darüber hinaus haben Polyphenole stark oxidationshemmende Eigenschaften und verhindern so Veränderungen der Zellwände in den Herzgefäßen wie im Gehirn. Neben seiner vorbeugenden Wirkung bei Herzerkrankungen schreibt man dem Wein daher auch bei der Behandlung anderer Erkrankungen eine heilsame Wirkung zu.

Viele der genannten Wirkungen reduzieren sich wieder bei größerem Konsum, und ihre erwünschte positive Wirkung wird im Verhältnis zu den unerwünschten Wirkungen gering. Auch die auf den Äthylalkohol allein zurückzuführenden Wirkungen werden durch noch nicht vollständig geklärte Wechselwirkungen zwischen dem Alkohol und den Phenolen zusätzlich gefördert. Wein, der regelmäßig und verantwortungsbewusst mit Genuss und in Maßen getrunken wird, kann neben anderen Faktoren, zu einem langen Leben beitragen.

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